Mal wieder ins Museum? Wir zeigen dir wohin!
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Mal wieder ins Museum? Wir zeigen dir wohin!

Hier kommt jeder auf seine Kosten: ob Geschichte, Kunst oder Naturkunde – Hannover begeistert mit seiner ausgeprägten Kunst- und Kulturszene Besucher jeden Alters. Diese Museen sind immer einen Besuch wert!

Landesmuseum Hannover
Im Landesmuseum können die Besucher in drei Welten mehrere Sammlungen entdecken.

Foto: Element K

 Zusammen haben sie fast 400 Jahre Museumsgeschichte auf dem Buckel. Die Zeitspanne, die mit den Beständen der hannoverschen Museen abgedeckt wird, reicht noch viel weiter: Aus dem antiken Ägypten bis zur zeitgenössischen Kunst, von Ikonen zu Skulpturen.

Ein einmaliger Bogen über die Geschichte der Welt

Das Landesmuseum geht zurück auf das 1856 gegründete Museum für Kunst und Wissenschaft, damals noch im heutigen Künstlerhaus ansässig. Weil der Platz nicht reichte, wurde 1902 das Neorenaissance-Gebäude am Maschpark gebaut, in dem inzwischen ganze Themenwelten entstanden sind. In den Naturwelten sind Millionen Jahre alte Exponate von Fossilien und Dinosauriern zu sehen, aber auch „Kurti“, der 2016 geschossene Wolf aus der Lüneburger Heide, kann betrachtet werden. Zudem finden sich etwa 3350 lebende Tiere in den Aquarien und Terrarien. So wird ein einmaliger Bogen der Zeit bis ins Heute und sogar Morgen geschlagen.
Auch die Menschenwelt umfasst unsere Geschichte bereits von den Anfängen. Aufregender und auch ein wenig gruseliger Höhepunkt ist für viele Besucher das Antlitz der Moormumie „Roter Franz“.
In der Kunst beginnt die Geschichte mit dem Mittelalter und reicht über die niederländischen Meister zu den Impressionisten. Da das Landesmuseum über die weltweit bedeutendste Sammlung der deutschen Impressionisten verfügt, stehen sie immer wieder im Mittelpunkt der Ausstellungen. Derzeit wird Max Slevogt zum 150. Geburtstag gedacht. Führungen und Workshops bieten Besuchern einen tieferen Einblick in die Welten, Museumspädagogen führen Schulklassen, Kindergeburtstage können im Museum gefeiert werden, Feste für die Kleinen, mit zahlreichen Mitmach-Aktionen, sind immer wahnsinnig gut besucht.

NaturWelten Landesmuseum Hannover
Tierisch gut: die NaturWelten des Landesmuseums zeigen neben spannenden Fossilien auch lebende Tiere. Foto: Element K

Vorreiter bei zeitgenössischer Kunst

Fast so alt wie das Landesmuseum, aber dafür mit einer ganz anderen Ausrichtung, ist die Kestnergesellschaft. Seit 1916 besteht der Verein, dessen Aufbau auch Hermann Bahlsen, August Madsack und Fritz Beindorff unterstützten. Grund der Gründung war es, zeitgenössische, aufregende Kunst im sonst so steifen Hannover zu zeigen. Ein Anspruch, dem der Verein bis heute gerecht wird. Etwa mit einer der frühsten Ausstellungen des New Yorker Künstlers Jean-Michel Basquiat in den 1980er Jahren, dessen Werke mittlerweile zu den begehrtesten des 20. Jahrhunderts gehören. Zahlreiche bekannte Namen aus jedweden Kunstrichtungen standen bereits in großen Lettern über den Eingängen der einstigen Räume in der Königstraße oder nun dem ehemaligen Goseriedebad mit seiner modernen Glasfassade: Dazu gehörten in den vergangenen Jahren Annette Kelm, Pippilotti Rist, Neo Rauch, Daniel Richter und David Lachapelle. Die Künstler selbst sind oftmals für Gespräche geladen. Es gibt Führungen für spezielle Zielgruppen, etwa die Ladies’ Night für Frauen und Freundinnen mit anschließendem Snack oder die Kestnerminis für Eltern mit Baby. Eine Schau mit großer Strahlkraft wurde gemeinsam mit unter anderem dem Sprengel Museum ausgearbeitet: Die Reihe „Made in German“.

Kestnergesellschaft Hannover
Aktuell ist in der Kestnergesellschaft die Ausstellung "Neue Arbeiten" von Roman Signer zu sehen. Foto: Element K

Ikonen der Gegenwart

Das Sprengel Museum beherbergt moderne Kunst. 1969 schenkten der Schokoladenfabrikant Bernhard Sprengel und seine Frau Margit ihre Sammlung Hannover - und finanzierten gleich einen Teil des bis heute futuristisch anmutenden Baus am Maschsee. Gemeinsam mit dem Bestand der Stadt und des Landes entstand das 2017 von Kunstkritikern zum Museum des Jahres gewählte Haus. Seit der Gründung hat es zwei Erweiterungen gegeben, ein Auditorium wie auch weitere Ausstellungsflächen. Wobei der 2015 fertiggewordene Ausbau entlang des Ufers zunächst auf reichlich Kritik der Bürger stieß, die das graue Erscheinungsbild ablehnten.
Sprengel brachte eine ausladende Sammlung an Grafiken mit, bekannt sind auch die Schenkungen von Niki de Saint Phalle, von der die gigantischen Nanas aber auch Schießbilder und Zeichnungen zu sehen sind, und der Merzbau von Kurt Schwitters, dessen Schaffen im Archiv ausgiebig dokumentiert ist. Ein Museum für moderne Kunst kommt natürlich nicht ohne Ikonen der Gegenwart aus, so finden sich in den Dauerausstellungsräumen Yves Kleins Blau sowie Werke der „Brücke“ oder des „Blauen Reiter“. Derzeit können Besucher die klaren Farben Florentina Pakostas genießen, einmalig ging das sogar des Nachts mit Drink in der Hand und Musik. Zudem bietet das Museum eine Reihe Gespräche und Veranstaltungen zum Thema Frauen in der Kunst an.

Sprengelmuseum Hannover
Das Sprengel Museum Hannover zeigt die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart. Foto: Element K

Mit Humor und Mut

Von einer Frau sind auch die gerade im Museum Wilhelm Busch gezeigten Wimmelbilder gezeichnet worden. Rotraut Susanne Berner ist eine der bekanntesten Illustratorinnen Deutschlands. Das 1937 gegründete Museum für Karikatur und Zeichenkunst befindet sich im Georgenpalais - ein schöner Bruch zwischen dem altehrwürdigen Bau mit Deckenmalerei und Stuck und den oft bissigen Darstellungen von Mensch und Gesellschaft. Während manch Ausstellung eher den erwachsenen Humor anspricht, weil ein entsprechendes Verständnis nötig ist, werden die kleinen Besucher derzeit im Kinderkabinett zum Lesen, Stöbern und Staunen animiert. Klar, dass sie da auch auf „Max und Moritz“ des Namensgebers treffen. Das Museum führt eine große Sammlung der Werke Wilhelm Buschs.
Als Karikaturen aus der französischen Zeitschrift Charlie Hebdo gezeigt wurden, überwachte die Polizei das Gebäude. Brisanz, Mut, Diversität, Hannovers Museen sind am Puls der Zeit - immer gewesen und noch.

Wilhelm Busch Museum Hannover
Die Buch-Ausstellung des Wilhelm Busch Museums gibt Einblicke in Welt von "Max und Moritz". Foto: Element K

Zu später Stunde können Besucher auch bei der „Langen Nacht der Museen“ durch die Hallen und Gänge wandeln. Etwa 20 Einrichtungen nehmen jährlich an der Veranstaltung teil, Shuttle-Busse der Üstra werden extra eingesetzt, um die Wege zu verkürzen, die Eintrittskarte gilt für alle Häuser. Auch mit der Museumscard, die vom Kulturdezernat der Stadt gefördert wird, stehen einem mit einmaligem Erwerb (60 Euro) alle Türen bei freiem Eintritt offen. 

Weitere Informationen rund um das Thema Museen in Hannover findest du natürlich auch unter www.visit-hannover.com!

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