Zum ersten Mal habe Paul Heroux, Bürgermeister der Stadt Attleboro in Massachusetts, seine Mura als acht Wochen altes Fellknäuel in den Armen gehalten. Er habe sofort gewusst, dass die beiden zusammengehörten, erzählt Paul dem US-Sender „ABC News“.

Als die Shikoku-Hündin dann vor Kurzem die tödliche Diagnose Blutkrebs erhielt, beschloss Paul, sie mit auf einen letzten großen Trip durch das Land zu nehmen.

Hund mit Blutkrebs: Muras letzte große Reise

Knapp 13.700 Kilometer legte Paul mit Mura in zwei Wochen zurück. Die kranke Hündin habe dabei stets neben ihm auf dem Beifahrersitz gesessen und die langen Fahrten durch die USA genossen. „Das war eine wundervolle Erfahrung“, sagt Paul dem Nachrichtensender.

Als Erstes ging es für das unzertrennliche Paar zu den Niagarafällen und von dort aus zu den Züchtern der Hündin nach Kanada. Insgesamt bereisten die beiden 24 Staaten in nur zwölf Tagen.

Mura und Paul am Grand Canyon.
Mura und Paul am Grand Canyon. Foto: Facebook/Paul Heroux (Screenshot)

Mura habe die schlimme Diagnose im September erhalten. Die Ärzte gaben ihr noch wenige Monate zu leben. Grund genug, die verbleibende Zeit zur besten Zeit ihres Hundelebens zu machen. Von Kanada aus ging es einmal quer durch das Land bis nach Kalifornien.

Die letzte Reise seiner Fellnase dokumentierte Paul regelmäßig auf seiner Facebook-Seite. Dort posiert Mura vor allerlei Wahrzeichen und Schildern und guckt immer glücklich und zufrieden in die Kamera.

An das Ende wolle Paul übrigens so wenig wie möglich denken. Für ihn sei die Reise keine Abschiedstour gewesen, sondern einfach ein unvergesslicher Trip mit seiner geliebten Hündin. Trotzdem sei die Zeit sehr schwer für ihn.

Mura in Oklahoma.
Mura in Oklahoma. Foto: Facebook/Paul Heroux (Screenshot)

Mittlerweile ist das Duo wieder zurück in Attleboro, wo Paul seinen Pflichten als Bürgermeister nachkommt. Wenn er Worte finden müsste, um sich endgültig von seinem Liebling zu verabschieden, dann seien diese: „Mura, ich habe versucht, dir das beste Leben zu geben, das ich dir geben konnte.“