Ryanair: 13 Dinge, die du noch nicht über die Airline wusstest

13 Dinge, die du noch nicht über Ryanair wusstest

Du glaubst, du wüsstest schon alles über Ryanair? Bestimmt nicht – versprochen! Oder wusstest du, dass es mal einen Sexy-Stewardessen-Kalender gab? Nur einer der 13 spannenden Fakten hier im Überblick.

Du glaubst, in Bezug auf Ryanair könnte dich nichts mehr überraschen? Dann lies mal weiter.
Du glaubst, in Bezug auf Ryanair könnte dich nichts mehr überraschen? Dann lies mal weiter.

Foto: imago/Eastnews

1. Ryanair hatte noch nie einen tödlichen Unfall

Ryanair fliegt seit 33 Jahren und hatte bisher noch keinen tödlichen Unfall. Der einzige Vorfall geschah im Jahr 2008, als eine Maschine der Airline nach einem Vogelschlag notlanden musste. Bei der Landung brach das linke Rad und das Flugzeug schrappte über die Landebahn. Das Flugzeug erlitt einen Totalschaden, acht Passagiere sowie zwei Crewmitglieder wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

2. Alle Flugzeuge der Airline sind gleich

Ryanair mag es einfach: Die Flotte von mehr als 400 Flugzeugen besteht nur aus Maschinen des Typs Boeing 737-800. Jedes hat Platz für bis zu 189 Passagiere. Bis zum Jahr 2024 will die Airline ihre Flotte auf 585 Flugzeuge ausbauen und hat dafür auch schon Bestellungen getätigt. Natürlich bei Boeing. Sie hat bereits mehr als 100 Flugzeuge der neuen Version der 737er bestellt, nämlich das Modell 737 Max.

Eine Boeing 737 von Ryanair – andere Modelle hat die Airline auch nicht.
Eine Boeing 737 von Ryanair – andere Modelle hat die Airline auch nicht. Foto: imago/Arnulf Hettrich

3. Es gab mal einen sexy Ryanair-Kalender

Ryanair-Flugbegleiterinnen als Bikini-Girls? O ja! Mit dem „The Girls of Ryanair – Cabin Crew Charity Calendar“ hat die Airline Geld für den guten Zweck gesammelt. Stewardessen aus ganz Europa haben sich mehrere Jahre in Folge für den Kalender ausgezogen. Die (vorläufig) letzte Auflage gab es im Jahr 2014.

Sexy Kalender im Flieger kaufen? Das ging bei Ryanair mal: Zwischen 2008 und 2014 zogen sich Flugbegleiterinnen für den guten Zweck aus.
Sexy Kalender im Flieger kaufen? Das ging bei Ryanair mal: Zwischen 2008 und 2014 zogen sich Flugbegleiterinnen für den guten Zweck aus. Foto: imago/Reporters

4. Und bei Ryanair gab es mal Alkohol in Tüten

Heute kämpft Ryanair gegen Suffpasagiere, doch es gab mal eine Zeit, da bekamen Passagiere im Flugzeug Wodka und Cognac in Tüten. Die Tüten hießen „Bullseye Baggies“, kosteten 1,50 Euro – und der Verkauf bei Ryanair sorgte im Sommer 2004 für mächtig Kritik. 

5. Es gibt Ryanair-Privatjets

Kein Scherz, die Billig-Airline kann auch Luxus: Seit dem Jahr 2016 können sich Passagiere einen Ryanair-Privatjet mieten. Mit Ledersesseln, viel Beinfreiheit und exquisitem Service. Der „Corporate Jet“ kostet rund 5.000 Euro pro Stunde, insgesamt haben 60 Passagiere in der Maschine Platz.

In einer Sache bleibt sich Ryanair aber treu: Das Essen ist nicht inklusive, dafür müssen die Fluggäste extra bezahlen.

Ledersessel und viel Beinfreiheit: Auch bei Ryanair ist Luxus möglich.
Ledersessel und viel Beinfreiheit: Auch bei Ryanair ist Luxus möglich. Foto: Ryanair

6. Die erste Website von Ryanair…

… ging im Jahr 2000 online. Und sie wurde nicht etwa von IT-Profis gebaut, sondern von zwei Jugendlichen. John Beckett und Tom Lenihan, beide damals 17 Jahre alt, bauten den Onlineauftritt und bekamen dafür umgerechnet rund 25.000 Euro, berichet „Silicon Republic“.

7. Der größte Markt für Ryanair ist…

… nicht Großbritannien. Und auch nicht Irland oder Spanien. Überraschenderweise ist der größte Markt der Billig-Airline tastächlich Italien: Im Jahr 2017 flogen 36,3 Millionen Passagiere von einem italienischen Airport aus mit Ryanair. 20 Prozent aller Flüge der Airline starten in Bella Italia, dicht gefolgt von Großbritannien (19 Prozent) und Spanien (18 Prozent), berichtet der britische „Telegraph“.

8. Ryanair ist die viertgrößte Airline der Welt

Nach den Zahlen des Airline-Verbandes IATA ist Ryanair die viertgrößte Fluggesellschaft der Welt, wenn es nach den Passagierzahlen geht. Im Jahr 2017 transportierte die Airline 128,9 Millionen Menschen, mehr haben nur Southwest, Delta und American Airlines.

Nicht eingerechnet sind hier die Passagierzahlen von Tochtergesellschaften. Die haben dazu geführt, dass es in Europa für Ryanair nicht (mehr) für Platz eins reicht. Den sicherte sich der irische Billigflieger im Jahr 2016 erstmals. Doch im Jahr 2017 lag wieder die Lufthansa (inklusive der Töchter Eurowings, Swiss und Austrian Airlines) mit 130 Millionen Passagieren vorn.

9. Das war der erste Ryanair-Flug

Der erste Flug der irischen Airline hob im Jahr 1985 ab – gegründet wurde die Fluggesellschaft von Liam Lonergan sowie Tony und Christopher Ryan. Die Maschine mit 15 Sitzplätzen flog im Juli von Waterford nach London-Gatwick und bediente die Strecke dann täglich.

10. Alle 45 Sekunden hebt ein Flieger ab

Alle 45 Sekunden hebt ein Ryanair-Flieger ab. An einem Durchschnittstag führt die Airline mehr als 2.000 Flüge von insgesamt 215 Flughäfen in 37 Ländern durch.

Wie der „Telegraph“ herausfand, fliegt eine Ryanair-Maschine pro Woche 46-mal zu insgesamt 19 Zielen und ist dabei bis zu 45.500 Kilometer in der Luft.

11. So wurde Ryanair so richtig zum Billigflieger

Ryanair-Chef Michael O’Leary kam im Jahr 1991 – und machte Ryanair zur Billig-Airline, die sie heute ist. Ein Transportmittel ohne Schnickschnack. Die Inspiration dafür bekam er in den USA, als er dort mit Southwest Airlines flog.

12. Margaret Thatcher spielt eine große Rolle

Warum konnte Ryanair so stark wachsen? Eine große Rolle spielte dabei tatsächlich Margaret Thatcher. Unter der ehemaligen Premierministerin des Vereinigten Königreiches wurde die Deregulierung des Luftverkehrs in der EU durchgesetzt, daraufhin expandierte Ryanair ab 1997 aufs europäische Festland, berichtet die Website „Lovin.ie“.

Margaret Thatcher war von 1979 bis 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs.
Margaret Thatcher war von 1979 bis 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Foto: imago/ZUMA Press

13. Extraleistungen bringen 20 Prozent der Einnahmen

Du kaufst ein Ticket bei Ryanair, doch damit ist das Bezahlen nicht beendet. Denn ein Fünftel ihrer Einnahmen generiert die Airline über den Verkauf von Extras. Die Verpflegung an Bord, die Platzauswahl, die Extrabeinfreiheit kosten zusätzlich, und das Handgepäck kostet neuerdings auch.

Besonders spannend: Falls du vergisst, zu Hause online einzuchecken, musst du 55 Euro am Check-in-Schalter zahlen. Ja, jeder Passagier muss online einchecken. Und wer vergisst, den Boarding-Pass zu Hause zu ausdrucken, zahlt im Airport 20 Euro.

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