Die grünen Flixbus-Busse siehst du ja mittlerweile wirklich überall – jetzt wurde ein ganz besonders scharfes Exemplar in Dortmund von der Autobahnpolizei aus dem Verkehr gezogen, weil ein Unfallschaden eine echte Gefahr darstellte. Der Bus sei schon seit mehreren Hundert Kilometern so unterwegs gewesen, gibt die Polizei bekannt.

Flixbus mit gefährlichem Schaden an der Fahrerseite

Im Vorbeifahren sei den Beamten Ende Oktober der Schaden an dem Reisebus aufgefallen. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Blech an einer Stelle im hinteren Bereich der Fahrerseite nach außen gebogen war – und eine rasiermesserscharfe Kante auf Kopfhöhe bildete.

Die scharfe Metallkante befand sich auf Kopfhöhe.
Die scharfe Metallkante befand sich auf Kopfhöhe. Foto: Polizei Dortmund

Auch ein Reparaturversuch vor Ort habe nicht weitergeholfen, sodass die Beamten den Bus nicht weiterfahren lassen konnten, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Dortmund. Sowohl der Busfahrer als auch das Unternehmen Flixbus müssten jetzt mit einer Geldstrafe wegen des scharfen Schadens rechnen.

Flixbus sagt: Das stimmt alles gar nicht

Gegenüber dem reisereporter erklärt Flixbus, dass die Meldung der Polizei nicht der Wahrheit entspricht. Der Bus sei in Baden-Württemberg kontrolliert worden und habe beim Verlassen der Kontrolle einen Lkw gestreift. Dabei sei der besagte Schaden entstanden, die Polizei soll die Weiterfahrt gestattet haben.

Erst bei einer zweiten Kontrolle, dann in Dortmund, hätten Polizisten den Bus angehalten und der Busfahrer im Beisein der Beamten die scharfen Kanten umgeboten. Der Bus, so Flixbus, sei nicht aus dem Verkehr gezogen worden, sondern habe nach einer Zahlung von 20 Euro weiterfahren dürfen.