Der 33-Jährige war gemeinsam mit Freunden zum Stand-up-Paddling in Cid Harbour auf den Whitsunday Islands. Sie waren mit einem privaten Boot in der Bucht unterwegs und schwammen, als der Mann aus Victoria am Montagabend plötzlich von einem Hai angegriffen wurde. 

Der Hai verbiss sich regelrecht in den Mann, der mit schweren Verletzungen am linken Oberschenkel, der rechten Wade und dem linken Handgelenk ins Krankenhaus geflogen wurde. Dort starb er. „Die Bisswunden waren sehr tief, er verlor sehr viel Blut und erlitt einen Herzstillstand“, sagte Ben McCauley von der Central Queensland Rescue.

Die Freunde des 33-Jährigen stehen unter Schock. „Sie machen eine schlimme Zeit durch“, sagte Steve O’Connell von der Polizei Queensland gegenüber „ABC News“. Es sei eine „schreckliche Situation“, auch für alle anderen Menschen, die derzeit Urlaub in der Region machen. Die Touristen wurden nach dem Angriff gewarnt. „Die Botschaft, die wir vermitteln wollen, ist: Schwimmt nicht in Cid Harbour. Überhaupt nicht.“

Es ist bereits der dritte Hai-Angriff auf den Whitsunday Islands

Es ist bereits der dritte Hai-Angriff in Cid Harbour innerhalb weniger Monate. Im September waren innerhalb von nur 24 Stunden zwei Menschen gebissen worden. Dabei wurden ein zwölfjähriges Mädchen und eine 46-jährige Touristin verletzt. Dem Kind musste ein Bein amputiert werden.

O’Connell sagt: „Ich bin seit 30 Jahren in Whitsunday unterwegs und habe, abgesehen von kleineren Verletzungen und leichten Bissen, niemals von so schlimmen Verletzungen gehört, wie wir sie bei diesen drei Attacken hatten.“

Die Whitsunday Islands sind bei Touristen extrem beliebt. Sie liegen am südlichen Ende des Great Barrier Reefs an Australiens Ostküste.