Schottischer Strand wird Kloake – laden Camper bei Portobello Kot ab?

Schottland: Strand wird Kloake – laden Camper Kot ab?

Fäkalien und Klopapier verschmutzen den beliebten Portobello Beach in Schottland. Und zwar so stark, dass ein Gesundheitsrisiko besteht. Im Verdacht stehen Camper. Nun werden Überwachungskameras eingesetzt.

Der Strand von Portobello Beach ist bei Urlaubern wegen seiner Ruhe beliebt. Doch nun ist er von Fäkalien verschmutzt.
Der Strand von Portobello Beach ist bei Urlaubern wegen seiner Ruhe beliebt. Doch nun ist er von Fäkalien verschmutzt.

Foto: pixabay.com/vife31

Das kleine schottische Städtchen Portobello hat eigentlich einen schönen und sauberen Nordseestrand. Urlauber und die Bewohner von Edinburgh, das acht Kilometer entfernt ist, kommen gern, um spazieren zu gehen, zu baden und danach im Pub an der Strandpromenade etwas zu trinken. Doch seit einiger Zeit verschmutzen Fäkalien und Klopapier den beliebten Strand und das Meer.

Verdacht: Camper entleeren Campingklos am Strand

Die Bewohner sind wütend, sie haben die Urlauber des King’s-Place-Parkplatzes, der direkt am Portobello Beach liegt, im Visier. Der Verdacht: Camper entladen ihre Campingklos einfach direkt in den Sand. 

Der King’s Place ist zwar kein offizieller Campingplatz, es gibt weder Strom noch Waschräume. Aber es gibt keine limitierte Parkzeit, daher stehen dort seit etwa drei Jahren bis zu 15 Wohnmobile und Wohnwagen, berichtet „Edinburgh Evening News“.

Eine Bewohnerin machte beim täglichen Hundespaziergang mit einer Freundin die ekelhafte Entdeckung. „Der Hund meiner Freundin kam in der Nähe des Parkplatzes aus dem Wasser. Sie ging zu ihm und plötzlich stand sie mittendrin. Es war absolut ekelhaft. Es ist ein eindeutiges Gesundheitsrisiko und kann Ratten anziehen und Krankheiten verbreiten.“

Am Portobello Beach sollen Überwachungskameras installiert werden

Der Stadtrat von Portobello schlägt nun vor, eine Verkehrsregelung einzuführen, um das Problem zu bekämpfen. So solle die Parkzeit auf maximal drei Stunden beschränkt werden. 

Ratsmitglied Callum Laidlaw findet, dass das Gebiet eine Satzung einführen muss, um Menschen daran zu hindern, über Nacht zu campen. Er habe eine temporäre Videoüberwachung beantragt. Der Politiker sagt: „Dies ist vermutlich kein Einzelfall und geschieht auch an anderen Küstenorten des Landes.“

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