Weed Burger: In diesen Restaurants isst man Algen statt Fleisch

Weed Burger: Niederländer essen Algen statt Fleisch

Er kommt aus den Niederlanden, der Weed Burger hat sich aber inzwischen bis nach Belgien ausgebreitet. Statt Fleisch landet vor allem eines auf dem Teller: Algen. Aber trotz des Namens: keine Drogen.

Ein „Dutch Weed Burger“ – aus drei verschiedenen Sorten Algen mit Tomaten und Salat.
Ein „Dutch Weed Burger“ – aus drei verschiedenen Sorten Algen mit Tomaten und Salat.

Foto: The Dutch Weed Burger

Er sieht aus wie ein normaler Burger, nur halt in Grün. Das liegt an den Hauptzutaten: Drei verschiedene Sorten Algen sind in dem Superfood aus den Niederlanden verarbeitet. Im Brötchen stecken Chlorella, eine Alge voller Proteine und Omega-3-Fettsäuren.

Das Patty besteht, statt aus Fleisch, aus geschredderten Sojabohnen und Royal Kombu. Das ist ein Seetang, der auch Zuckertang genannt wird und besonders jodhaltig ist. Schlunzig wird’s dank einer cremigen Soße aus Meersalat. Dazu kommen Tomaten, Essiggurken, Salatblätter und wahlweise auch veganer Käse, fertig.  

Weed Burger: Gesund essen mit gutem Gewissen

Nach Angaben des Herstellers The Dutch Weed Burger ist der Burger supergesund und nachhaltig – zudem ist er frei von Palmöl, vegatarisch, vegan, koscher und halal. Das gilt auch für die angebotenen Wraps, Nuggets, Weed Dogs und Bagels. Die Zutaten werden möglichst regional angebaut. 

Den Burger gibt es in mehr als 300 Geschäften

Die Gerichte waren anfangs auf Streetfood-Märkten zu finden. In Amsterdam entstand der erste Imbiss. Inzwischen sind es mehr als 300 Geschäfte, die die Algenprodukte anbieten. Deutschland ist noch nicht dabei – aber wer weiß, wie schnell wir auch hier auf den Geschmack kommen? 

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