Anfang kommenden Jahres soll es mit der „Roald Amundsen“ losgehen, dem ersten Expeditionsschiff der Hurtigruten mit einem teilelektrischen Antrieb. 2020 soll die „Fridtjof Nansen“ folgen. Bis das dritte, noch namenlose Schiff fertig wird, soll es noch bis 2021 dauern.

Umweltfreundlich bis ins Polargebiet

Die Baureihe gilt als umweltfreundlichste der Welt, der Schadstoffausstoß soll wegen des Hybridantriebs um 25 Prozent niedriger sein. Auch ältere Schiffe sollen laut dem Unternehmen in den kommenden Jahren umgerüstet werden. 530 Passagiere finden Platz an Bord der neuen Expeditionsschiffe. Sie sind für den Einsatz unter extremsten Eisbedingungen ausgelegt – dadurch können sie auch entlegene Polargebiete erreichen. 

Von der Postschifffahrt zur Touristenattraktion

Traditionell war die Hurtigruten eine Postschifflinie an Norwegens Westküste zwischen Bergen und Kirkenes. Der Postverkehr wurde allerdings 1984 eingestellt. Die Strecke gilt als Touristenattraktion.