Aus Zucker: Food-Museen wie aus Instagram-Träumen

Aus Zucker: Food-Museen wie aus Instagram-Träumen

Diese Museen sind echt Zucker – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es gibt dort Pools voller Süßigkeiten, du kannst sogar darin baden. Und damit ist klar: Diese Orte sind aus Instagram-Träumen.

Achtung, Zuckerschock! Im Museum of Ice Cream kannst du in Zuckerstreuseln baden.
Achtung, Zuckerschock! Im Museum of Ice Cream kannst du in Zuckerstreuseln baden.

Foto: facebook.com/Museum of Ice Cream

Sie sind bunt, sie sind verrückt und sie sind voller Süßigkeiten und anderer Leckereien: Keine Frage, diese Museen sind wahre Schlaraffenländer. Alle stellen Kunstwerke aus Lebensmitteln aus, viele sind interaktiv. Ein wahrer Traum für Instagram-Fans, die mit ausgefallenen Posts glänzen möchten.

Ein Graus für alle, die für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln plädieren. Freakshow, der Gipfel der Dekadenz oder wahr gewordener Kindheitstraum? Schau es dir an:

Candytopia

Grellbunte Gemälde und Skulpturen aus Jelly Beans, ein Konfetti pupsendes Schwein und ein Pool voller Marshmallows, in dem du baden kannst. Candytopia ist ein knallbuntes Schlaraffenland voller perfekter Kulissen für Instagram-Schnappschüsse. 

Das Museum ist inspiriert von der TV-Sendung „Candy Queen“ des Senders Discovery. Kuratorin der Candy-Ausstellung ist Jackie Sorkin, die Moderatorin. Das Museum öffnet immer für vier Monate an unterschiedlichen Orten. Im Moment gastiert es New York und San Francisco.

Das Museum of Ice Cream

Der Unterschied zwischen Candytopia und dem Museum of Ice Cream? Gering. Der Süßigkeitenpool des Eismuseums ist bunter, statt in Marshmallows badest du hier in Zuckerstreuseln und anstatt mit einem Konfetti pupsenden Schwein kannst du zwischen riesigem Eis am Stiel posieren.

Wenn du wie Gründer Maryellis Bunn als Kind auch davon geträumt hast, in Streuseln zu baden, musst du nach San Francisco reisen. Dort hat das Museum of Ice Cream nach Ausstellungen in Los Angeles, New York und Miami jetzt eine feste Bleibe gefunden.

The Egg House

Knallbunte Süßigkeiten findest du kindisch, und du magst sowieso lieber salziges Essen? Dann bist du vielleicht bei The Egg House richtig. Eierfans kommen hier nämlich voll auf ihre Kosten. Denn mal ehrlich: Was gibt es Größeres für einen echten Eierliebhaber, als in einem riesigen Eierkarton zwischen überdimensionalen Skulpturen seiner Lieblingsspeise zu posieren?! ;-)

Und: Das Eiermuseum wäre natürlich kein echtes Food-Museum, wenn es nicht auch hier einen Pool gäbe. Der ist zum Glück mit weißen und gelben Plastikbällen gefüllt und nicht mit Eiern. Außerdem gibt’s noch eine Trampolinpfanne oder eine überdimensionale Eiertoilette.

Das Egg House ist eine Wanderausstellung. Zuletzt war es zu Gast in Shanghai, zurzeit gastiert die Ausstellung in New York.

The Museum of Pizza

Wenn dir das hier bisher alles zu verrückt war, gefällt dir vielleicht dieses Museum: Im Museum of Pizza kannst du dich in tomatenförmigen Sitzsäcken räkeln, durch einen Dschungel aus überdimensionierten Käsetropfen spazieren oder in einer großen Plastikpizza posieren.

Auch das Pizzamuseum ist eine Pop-up-Ausstellung, die wandert. Zurzeit gastiert sie in New York.

Sugar Republic

Zum Nachtisch noch was Süßes? Ja, es gibt noch mehr Süßigkeitenmuseen! Die interaktiven Food-Ausstellungen scheinen gerade richtig im Trend zu liegen, besonders in den USA. Es gibt aber auch eine in Australien: Im Museum Sugar Republic kannst du zum Beispiel in einem riesigen Kaugummiautomaten mit bunten Bällen spielen, aus einer Geburtstagstorte springen oder auf einer riesigen Hubba-Bubba-Verpackung posieren.

Auch die Sugar Republic ist ein Pop-up-Museum. Zurzeit kannst du es noch in Brisbane besuchen, im Februar öffnet es in Sydney und Melbourne.

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