Flixbus: Erster Elektro-Fernbus fährt in Deutschland

Flixbus: Erster Elektrofernbus fährt in Deutschland

Flixbus goes green – grün angepinselt sind die Busse schon, klar, jetzt soll der Betrieb umweltfreundlich werden. Der erste vollelektrische Fernbus fährt ab diesem Donnerstag auf Deutschlands Straßen.

Der erste E-Flixbus in Deutschland muss mehrmals am Tag aufgeladen werden.
Der erste E-Flixbus in Deutschland muss mehrmals am Tag aufgeladen werden.

Foto: Flixbus

Innen ist er grün, außen blau: In Deutschland pendelt ab diesem Donnerstag der erste E-Fernbus auf der Strecke Flughafen Frankfurt–Mannheim. Er soll die etwa 115 Kilometer lange Strecke bis zu viermal pro Tag fahren. Am Stück klappt das allerdings nicht, denn die Reichweite des Busses beträgt etwa 320 Kilometer.

Das Fahrzeug soll ein- bis zweimal pro Tag und während der Nacht mit Ökostrom aufgeladen werden. Stationen dafür gibt es in Frankfurt und Mannheim, der Strom kommt von Greenpeace Energy.

E-Flixbus: Innen grün, außen nicht mehr

Äußerlich verabschiedet sich Flixbus mit dem neuen Modell von der typischen grünen Farbe der Busse. „Die Aquamarinfolierung verändert, je nach Lichteinfall, ihre Farbe von Grün zu Blau und symbolisiert so den Stromfluss“, teilt Flixbus mit. Hergestellt wurde der Bus von Yutong in China. 

In Frankreich pendelt bereits seit April ein elektrischer Flixbus zwischen Paris und Amiens. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben weltweit das erste, das E-Busse im Fernbuslinienverkehr testet. „Wir wollen die Mobilität der Zukunft mitgestalten“, sagt Geschäftsführer André Schwämmlein.

Elektro-Flixbus pendelt bereits zwischen Paris und Amiens

Die E-Busse seien in der Anschaffung zwar noch deutlich teurer, dennoch lohne sich diese Investition in die Zukunft. „Wir als Anbieter setzen ein klares Zeichen, dass die Mobilitätswende möglich ist“, so Schwämmlein.

Das Unternehmen wolle ein Signal an die Bushersteller senden, Innovationen voranzutreiben und Alternativen zum reinen Dieselantrieb zu entwickeln. „Zukunftsfähige Mobilität ist mittlerweile auch ein gesellschaftliches Anliegen“, sagt Schwämmlein.

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