Amsterdam soll betrunkene Junggesellen verbannen

Amsterdam soll betrunkene Junggesellen verbannen

„Betrunkene und kotzende Junggesellenabschiede“ sollen aus Amsterdam verbannt werden, zumindest wenn es nach einem niederländischen Politiker geht. Es wäre dort nicht die erste Maßnahme gegen Overtourism.

Betrunkene Junggesellen in Amsterdam sind Politiker Frits Huffnagel ein Dorn im Auge. (Symbolfoto)
Betrunkene Junggesellen in Amsterdam sind Politiker Frits Huffnagel ein Dorn im Auge. (Symbolfoto)

Foto: imago/Paulo Amorim

Ist Amsterdam in Gefahr, ein „gesetzloser Stadtdschungel“ zu werden? Diese Befürchtung äußerte im Juli Ombudsmann Arre Zuurmond. Klar ist: Die Hauptstadt der Niederlande wird regelrecht von Touristen überrannt und ergreift immer neue Maßnahmen, um den Overtourism einzudämmen.

Junggesellenabschiede als Wurzel allen Übels in Amsterdam

Politiker Frits Huffnagel schlug jetzt eine neue Maßnahme vor: Er will Junggesellenabschiede aus der Stadt verbannen. Während Anwohner besorgt darüber sind, dass Amsterdam zu einem „Konsumgetto“ verkommen könnte, und den Massentourismus an sich dafür verantwortlich machen, glaubt der Politiker, die wahre Wurzel allen Übels gefunden zu haben.

„Amsterdam sollte sich besser darauf konzentrieren, Gruppen von betrunkenen und kotzenden Junggesellenabschieden, zum Beispiel aus England, zu verbannen. Sie sind das wahre Problem“, sagte Frits Huffnagel zuletzt, wie unter anderem die „New York Post“ berichtet.

Amsterdam hat dieses Jahr schon einige andere Maßnahmen gegen den Overtourism angekündigt. Im August verhängte die Stadt zum Beispiel Geldstrafen für schlechtes Benehmen von Touristen

Im Mai kündigte Amsterdam an, Airbnb und Bootstouren einschränken oder gar ganz verbieten zu wollen. Anfang des Jahres schloss die Stadt Touri-Shops. Ob sich der Vorschlag von Frits Huffnagel durchsetzt, wird sich zeigen.

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