Britischer Urlauber (23) sprayt an Thai-Mauer, jetzt droht ihm Knast

Brite (23) sprayt an Thai-Mauer, jetzt droht ihm Knast

Das war wohl nichts… Ein 23-jähriger Urlauber aus England hat in Thailand betrunken eine 800 Jahre alte Wand angesprayt. Das hat nun ein Nachspiel für ihn, ihm schlimmsten Fall muss er ins Gefängnis.

Der betrunkene Engländer sprühte an eine Mauer des Tor von Tha Phae.
Der betrunkene Engländer sprühte an eine Mauer des Tor von Tha Phae.

Foto: imago/ZUMA Press

Ideen, die einem nach einem Glas zu viel in den Kopf kommen, sind ja oftmals nicht die besten. Doch diese könnte ein richtig böses Nachspiel haben: Ein 23-jähriger Backpacker aus Liverpool hat während seines Urlaubs in Thailand betrunken eine Mauer angesprayt. Allerdings nicht irgendeine Mauer, sondern das Tor von Tha Phae in Chiang Mai. Das ist eine wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt, die Mauern der Festung sind 800 Jahre alt.

Urlauber sprayt an Wand in Chiang Mai – Überwachungskameras filmen alles

Warum er das tat? Weiß er selbst nicht genau, sagte er gegenüber der „Daily Mail“. Die Spraydose habe er auf dem Boden gefunden und daraufhin die Worte „Scousse Lee“ an die Wand geschrieben. Betrunken, wie er war, verschrieb er sich auch noch, eigentlich habe es „Scouser“ heißen sollen.

Damit habe er einen Hinweis auf seine Herkunft dalassen wollen, denn „Scouse“ ist ein Dialekt, der rund um Liverpool gesprochen wird. Menschen, die aus der Region stammen, werden auch „Scouser“ genannt.

Der Engländer war mit einer kanadischen Urlauberin unterwegs, sie sprayte den Buchstaben „B“ an die Mauer. Die beiden hätten erst aufgehört, als ein Tuk-Tuk-Fahrer die beiden angesprochen habe, so die „Daily Mail“. Die ganze Aktion wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet, die Polizei fand den Liverpooler in einer Unterkunft in der Nähe.  

Die Beamten verhafteten den Mann sowie die Frau und nahmen ihnen die Pässe ab. Die Anhörung des Engländers soll in zwei Wochen starten. Im schlimmsten Fall könnte er bis zu zehn Jahre im Gefängnis landen. Auch eine Geldstrafe von umgerechnet gut 26.000 Euro wäre möglich.

Er habe „Panik“ vor dem, was passieren könne, so der 23-Jährige. Und er gesteht in nüchternem Zustand: „Ich bin ein Idiot.“

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