Das Wasserflugzeug der Fluggesellschaft Sydney Seaplanes stürzte am Silvesterabend 2017 im australischen Bundesstaat New South Wales in den Hawkesbury River. Bei dem Unglück starben fünf britische Passagiere – alle Mitglieder einer Familie – und der Pilot.

Experten suchen weiterhin nach der Unglücksursache. Doch der neue Teilhaber der Fluggesellschaft Sydney Seaplanes, Jerry Schwartz, erhebt Vorwürfe gegen einen der Passagiere, berichtet „news.com.au“.

Demnach sagte Schwartz: „Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Sicherheit gut war und es kein Pilotenfehler war. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Passagier, der vorn saß, den Piloten ausgeknockt hat.“

Knockte ein Passagier beim Selfiemachen den Piloten aus?

Schwartz sagte, dass der Passagier sich wahrscheinlich schnell auf dem Vordersitz gedreht hat, um ein Foto zu machen. Dabei habe er eventuell versehentlich den Piloten hart mit dem Ellbogen erwischt.

Das Wasserflugzeug des Modells DHC-2 Beaver war am 31. Dezember 2017 um 15 Uhr Ortszeit bei perfekten Flugbedingungen nach rechts vom Kurs abgekommen und dann mit der Nase voran in den Fluss gestürzt.

Auch Sydney-Seaplanes-Geschäftsführer Aaron Shaw sagte: „Etwas muss definitiv mit dem Piloten passiert sein, das ihn außer Gefecht setzte.“

Ein offizieller Bericht über den Absturz soll im kommenden Jahr vom Australian Transport Safety Bureau übergeben werden.