In den Schweinekopf hätte Hund Hardy vermutlich am liebsten selbst hineingebissen – doch das geht als K9-Profi in der Spezialeinheit „Beagle Brigade“ am Flughafen Hartsfield-Jackson von Atlanta selbstverständlich nicht.

Stattdessen schlug er nur an, als er einen komischen Geruch im aufgegebenen Gepäck eines ecuadorianischen Fluggastes bemerkte. 

Beagle Hardy darf nicht vom Schwein im Koffer naschen

Bei der weiteren Untersuchung entdeckten die Beamten des US-Zoll und -Grenzschutzes CBP dann tatsächlich einen etwa ein Kilogramm schweren Schweinskopf im Koffer. Die Behörde machte noch ein Foto von Hardy und seiner „Beute“, dann wurde sie vernichtet. 

Denn: „Die Einfuhr von Schweinen und Schweineprodukten von anderen Kontinenten in die USA ist verboten, um die Einfuhr von Tierkrankheiten wie Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und mehr zu verhindern“, teilt der Flughafen auf Twitter mit.

Hund Hardy kam nach seiner Ausbildung zur „Beagle Brigade“

Der US-Zoll und -Grenzschutz ist jedenfalls stolz auf die Leistung von Hardy. Der ist übrigens ein sechs Jahre alter Beagle, der seit etwa drei Jahren beim CBP arbeitet, nachdem er seine Ausbildung beim US Department of Agriculture im National Dog Training Center abgeschlossen hat, so die US-Behörde.

Die „Beagle Brigade“ sowie die Spezialisten des CBP kontrollieren in den USA täglich etwa eine Million Menschen sowie die importierte Luft- und Seefracht.