Schwere Unwetter in Europa: Tote in Frankreich

Schwere Unwetter in Europa: Tote in Frankreich

Europa wird zurzeit von schweren Unwettern heimgesucht. In Südfrankreich und Norwegen kam es am Wochenende wegen starker Regenfälle zu Überschwemmungen. 13 Menschen starben.

Eine überflutete Straße in Trebe in der Region Aude.
Eine überflutete Straße in Trebe in der Region Aude.

Foto: imago/Xinhua/Idriss Bigou-Gilles

So viel Regen wie sonst in drei Monaten fiel in der Region Aude im Südwesten von Frankreich in der Nacht von Sonntag auf Montag in nur wenigen Stunden. In den Fluten, die die Region überschwemmten, kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, fünf Menschen wurden schwer verletzt.

Auch in Norwegen gab es Überschwemmungen

Viele Straßen in der Region sind nicht befahrbar, Bewohner mussten mit Hubschraubern gerettet werden. Eine Gemeinde in der Nähe der Stadt Carcassonne musste komplett evakuiert werden, weil ein Staudamm überzulaufen drohte. Felder und Straßen sind überflutet. Ströme von schlammigem Wasser spülten Fahrzeuge davon.

Das Unwetter ist einer der tödlichsten Stürme, die Frankreich in diesem Jahrzehnt erlebt hat, berichtet die französische Nachrichtenagentur „AFP“. Auch im Norden von Europa waren am Wochenende Menschen in Gefahr. Im Süden von Norwegen sorgten starke Regenfälle und Schneeschmelze, wegen warmer Temperaturen, für Überschwemmungen.

Überschwemmungen und schwere Unwetter in fünf Ländern in Europa

Bewohner der betroffenen Gebiete mussten evakuiert werden. Einige Orte waren wegen überschwemmter Straßen von der Außenwelt abgeschnitten, berichtet die norwegische Zeitung „Byggeindustrien“.

Die Unwetter in den beiden Ländern sind nicht die ersten diesen Monat. Vergangene Woche kam es zu Überschwemmungen auf Mallorca, bei denen mehrere Menschen starben. Das Unwetter zog dann nach Italien weiter und sorgte auch dort für Überschwemmungen mit Toten. Am Wochenende sorgte zudem ein ehemaliger Hurrikan für Stromausfälle und Verletzte in Portugal.

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