Hannover im Videoportrait: Das Steinhuder Meer und Neustadt
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Hannover im Videoportrait: Das Steinhuder Meer

Klassisches Vorurteil: Hannover ist ein Dorf. Das kann man sehen wie man will, aber auf jeden Fall ist man schnell in der näheren Umgebung, die so einiges zu bieten hat. Zum Beispiel das Steinhuder Meer.

Segler auf dem Steinhuder Meer.
Ob Neuling oder erfahrener Seebär – Segeln geht auf dem Steinhuder Meer (fast) immer.

Foto: © Martina Antrecht

Steinhuder Meer

Die Hannoveraner haben es nicht weit zum Meer, die Wunstorfer und Neustädter noch näher. Zur Nordsee dauert es zwar ein paar Stunden. Aber da liegt noch ein anderes Meer, das Steinhuder Meer. Eigentlich ist es gar kein Meer, sondern ein See, ein Binnensee – aber das spürt man kaum. Die Wellen schlagen gegen Strand, Ufer und Hafenstege. Der Blick auf das Wasser beruhigt. Etwa 29 Quadratkilometer wiegen und wippen die Sorgen weg.

Strand am Steinhuder Meer
Sonne, Strand und (Binnen)Meer – und das unweit der Stadt. Foto: element K

Steinhude: die Küstenpromenade

Hauptausflugsziel ist der Ort Steinhude mit seinem entzückenden Scheunenviertel. Hier prominieren Besucher wie an der Küste, lassen sich den Wind durchs Haar wehen und beißen genussvoll in ein Aalbrötchen. Die Fische werden noch immer zum Teil aus dem Steinhuder Torfkahn geangelt. Traditionelle Räucherbuden gibt es einige. Bei Hodann etwa kann man zudem Makrelen und Forellen kaufen - oder wie wäre es mit einem Fischfilet in Aspik? Im Restaurant der Schweers Aalräucherei, einem Familienbetrieb in achter Generation, lässt sich der gute Fisch gleich vor Ort verspeisen, dazu hat man einen wundervollen Blick auf die Bucht durch große Panorama-Fenster.

Aale werden geräuchert.
Aale räuchern ist in Steinhude eine Spezialität, wie hier bei Schweer's. Foto: Hannover Marketing
Noch näher am Wasser ist man im Café am Meer, wo es im maritimen Ambiente mit blauen Stühlen, lecker Kuchen und Eis gibt. Am bekanntesten sind wohl die Strandterrassen. 1899 als Hotel errichtet, brannte es 1946 nieder, wurde aber als Restaurant wieder errichtet. Biergarten und Terrasse des ehrwürdigen Baus mit Türmchen liegen direkt am Bootsanleger. Ein Mal im Monat kommt hier auch der Seglertreff zusammen, das ist kein Verein, sondern ein für jedermann offener Abend, an dem es um das Freizeitvergnügen auf dem Wasser geht. Auch der Yacht-Club Hannover hat in Steinhude sein Zuhause.
Steinhudes Uferpromenade
Die Uferpromenade in Steinhude eignet sich perfekt zum Schlendern und Gucken. Foto: © F. Toffel

Segeln, Surfen und eine ganze Insel nur zum Baden

Beim Wassersport macht es kaum einen Unterschied ob Meer oder Meer. Etwa 5000 Sport- und Segelboote sind auf dem Wasser unterwegs. Motorboote sind allerdings der Wasserrettung vorbehalten. Für Laien gibt es natürlich auch Tretboote zu mieten. Und am gegenüberliegenden Ufer, im Norden, liegt das Surfers Paradise - eine Surf-Schule, die auch das derzeit so beliebte Stand Up Paddling anbietet. Hier geht es flach und sandig ins Wasser, das macht den Einstieg auch für absolute Anfänger easy. Die Weiße Düne in Mardorf hat sich zum Hotspot für Kite-Surfer entwickelt. Zugleich ist der Sandstrand mit Kiefernwald dahinter, Spielplatz und Volleyballfeld, auch bei Badegästen so beliebt, dass im Sommer schon mal der Platz eng wird. Gleiches gilt für die künstlich angelegte Badeinsel, ja, eine extra Insel für Badegäste, die nur zu Fuß über eine Brücke zu erreichen ist.

Segler auf dem Steinhuder Meer
Segeln ist eine der beliebtesten Aktivitäten am Steinhuder Meer. Foto: element K

Kaffee und Kuchen auf der Festungsinsel

Auch die Insel Wilhelmstein wurde künstlich geschaffen, allerdings schon im 18. Jahrhundert als Festung der Grafschaft Schaumburg-Lippe. Um zu der Festung mit Café zu gelangen, fahren sogenannte Auswandererboote die Besucher rüber – das sind kleine Segeljollen, die früher Menschen aus der Grafschaft nach Preußen über den See brachten. 

Ein Stadtkern mit Fachwerkhäusern

Wander, Golfen, Radfahren, Klettern und Reiten sind übrigens im Naturpark auch möglich. Sogar wohnen kann man an diesem idyllischen Fleckchen. Wunstorf hat insgesamt sogar mehr als 40.000 Einwohner. In der Fußgängerzone findet man alles, was es an täglichem Bedarf gibt. Hübsche Fachwerkhäuser rahmen die Straße. Ebenfalls ein Fachwerkhaus ist die ehemalige Abtei, heute Stadtbibliothek, zu der in der Stiftstraße gleich mehrere Bauten vergangener Epochen gehören.

Fachwerkhaus in Steinhude
Idyllische Fachwerkhäuser prägen Steinhudes Zentrum. Foto: element K

Vom Schloss zum Meer in unter 30 Minuten

Neustadt am Rübenberge, auf der anderen Seite des Meeres, ist noch etwas größer. Im 16. Jahrhundert entstand hier das Schloss Landestrost. Der Laubengang aus Hainbuchen ist für Touristen, Anwohner, Pärchen und Gassigänge gleichermaßen reizvoll und romantisch. Der Stadtkern grenzt an die Sehenswürdigkeiten an, entsprechend können die Neustädter bei nahezu jedem Einkauf oder Restaurantbesuch den Blick auf die Parkanlage richten. 
Aus der City zum Meer - das dauert selbst mit dem Fahrrad keine halbe Stunde und führt auch noch durchs Grüne. Fast schon frech, so ein Luxus. Ob die Wogen des Wassers wirklich alle Sorgen wegspülen? Möglich wäre es.

Schloss Landestrost
Schloss Landestrost in Neustadt wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Foto: © Lars Gerhardts

Weitere Informationen findest du auch unter www.visit-hannover.com.

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