Der Pilot des Lufthansa-Fluges LH2382 von München nach Genf schlug heute Morgen um kurz vor 9 Uhr Alarm. Er hatte einen „elektrischen Geruch“ im Cockpit wahrgenommen und erklärte deshalb „Luftnotlage“, wie eine Sprecherin der Lufthansa dem reisereporter mitteilte. 

Die Feuerwehr erwartete den Lufthansa-Flug auf der Landebahn

Der Flughafen Genf priorisierte den Flug deshalb, sodass der Pilot das Flugzeug schnell landen konnte. Auf der Landebahn erwartete es die Feuerwehr. Dies sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, so die Sprecherin der Airline. Die Fluggäste verließen das Flugzeug noch auf der Landebahn. Woher der Geruch stammte, den der Pilot wahrgenommen hatte, ist noch nicht bekannt. Der Flieger wird nun technisch überprüft.

Der weitere Flugverkehr am Flughafen blieb weitestgehend unbeeinträchtigt. Nur ein Flug musste umgeleitet werden. Im Laufe des Morgens musste mit kleineren Verzögerungen gerechnet werden, wie eine Sprecherin des Flughafens in Genf der schweizerischen Zeitung „20 Minuten“ mitteilte.