Der Hurrikan hat reihenweise Häuser in ihre Einzelteile zerschmettert. Straßen sind überschwemmt oder unter Trümmern begraben. Mindestens sechs Menschen starben in Florida, Georgia und North Carolina. Rettungskräfte haben es schwer, betroffene Gebiete zu erreichen.

„Florida Panhandle erwachte mit einer unvorstellbaren Zerstörung. So viele Leben wurden für immer verändert. So viele Familien haben alles verloren“ – so beschreibt Rick Scott, der Gouverneur von Florida, die Auswirkungen von Hurrikan „Michael“ gegenüber der Zeitung „Miami Herald“.

Ferienort Mexico Beach traf es am schlimmsten

Am schlimmsten hat es den Ferienort Mexico Beach getroffen. Dort erreichte „Michael“ mit 250 Kilometern pro Stunde und Sturmfluten von 2,7 Metern Höhe am Mittwochnachmittag (Ortszeit) Land.

Behörden berichten, dass sich 285 Bewohner dort der Evakuierung widersetzt hatten. Am Mittwoch wurden 20 Überlebende gefunden. Das Schicksal vieler Zurückgebliebener ist aber noch ungewiss.

Dronen-Videos zeigen Bilder der Zerstörung: 

In Panama City stehen die meisten Häuser noch

Bewohner sind weiterhin dazu aufgerufen, sich von den zerstörten Gebieten fernzuhalten. Umgestürzte Bäume und heruntergerissene Stromleitungen bergen weiterhin Gefahren. In Panama City, wo der Hurrikan ursprünglich auf Land treffen sollte, stehen die meisten Häuser noch. Fast alle sind aber beschädigt.

Auch in Georgia riss der Sturm Stromleitungen herunter und beschädigte Bäume. In Gebieten in North Carolina, wo erst vergangenen Monat Hurrikan „Florence“ wütete, sorgte „Michael“ für Überschwemmungen. Auch in Virginia waren Orte überflutet.