Der Bus eines Reiseunternehmens war mit mehr als 30 Fahrgästen aus Kanada, Australien und den USA besetzt, als der Unfall passierte. Er geriet am Donnerstag auf der L722 bei Hockenheim auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Sattelzug zusammen, teilt das Polizeipräsidium Mannheim mit.

Fahrgäste aus Australien, Kanada und den USA sollen Kreuzfahrtgäste sein

Die beiden Fahrer sowie die meisten Fahrgäste erlitten Verletzungen, neun wurden schwer verletzt. Nach Informationen der Zeitung „Mannheimer Morgen“ soll es sich bei den Fahrgästen um Gäste einer Kreuzfahrt auf dem Rhein handeln. Der Bus sollte sie nach einem Ausflug zurück zum Anleger in Speyer bringen.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim bestätigte gegenüber dem reisereporter, dass es sich nach dem derzeitigen Ermittlungsstand tatsächlich um Kreuzfahrtgäste gehandelt habe. Ob diese auf einem Ausflug waren, sei aber nicht bekannt. 

Die L 722 wurde vorübergehend vollständig gesperrt. Insgesamt waren fünf Rettungshubschrauber und sieben Rettungswagen im Einsatz. Zudem rückte die Feuerwehr mit rund 40 Helfern und 12 Fahrzeugen zu der Unfallstelle aus. Die L722 wurde kurz nach 23 Uhr wieder in beide Richtungen freigegeben.