Kurioser Vorfall am Flughafen von Orlando: Eine Frau wurde von Polizeibeamten aus einem Fluguzeug eskortiert, weil sie mit einem ungewöhnlichen Begleiter fliegen wollte. Ihrem Eichhörnchen!

Die Passagierin, die im Rollstuhl sitzt, wollte am Dienstag mit Frontier Airlines von Orlando (Florida) nach Cleveland (Ohio) fliegen. Flug 1612 hob aber letztlich ohne sie ab. Denn die Dame hatte zwar ein „Therapie-Begleittier“ bei der Airline angemeldet. Eichhörnchen sind aber, wie alle Nagetiere, in Flugzeugen der Airline verboten.

Frau und Eichhörnchen werden aus dem Flugzeug abgeführt

Wie der britische „Independent“ berichtet, weigerte sich die Frau vehement, das Flugzeug zu verlassen, und musste deshalb von Polizeibeamten abgeführt werden.

In einem Statement nahm die Airline zu dem Vorfall Stellung: Weil die Frau nicht habe aussteigen wollen, hätten alle Passagiere die Maschine verlassen müssen, bevor sie schließlich von der Polizei eskortiert worden sei.

Ein Twitter-Video zeigt, wie die Frau mit hochgerecktem Mittelfinger im Rollstuhl durch den Flughafen geschoben wird: 

Fliegen mit Tieren: Hunde und Katzen in der Kabine erlaubt

Am 1. November dieses Jahres wird Frontier seine bisher eher lockeren Bestimmungen für Tiere an Bord verschärfen und erlaubt dann lediglich Hunde und Katzen als „emotionale Unterstützung“.

Eichhörnchen, ebenso wie Hasen, Insekten, Reptilien oder Igel seien aber bereits nach jetzigen Richtlinien nicht in der Flugzeugkabine erlaubt, so die Airline. 

Frontier ist nicht die einzige Airline. Weil offenbar immer mehr Menschen außergewöhnliche Tiere als Therapie-Begleittiere mitnehmen, untersagen inzwischen viele Airlines die Mitnahme von Tieren, die keine gewöhnlichen „Haustiere“ sind.