Er deckte Dächer ab, riss Stromleitungen herunter und ließ Bäume einfach umknicken – „Michael“ hat die Küste Floridas verwüstet. Er traf als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 am gestrigen Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Urlaubsort Mexiko Beach auf Land. Mindestens zwei Menschen soll er getötet haben, berichtet der amerikanische Nachrichtensender „CBS News“.

Hurrikan „Michael“ lässt Bäume wie Grashalme knicken

Videos auf Twitter und Facebook zeigen, wie der Sturm wütete: 

Ein Facebook-Video zeigt, wie „Michael“ einen Baum in einem Vorgarten in Panama City an der Küste Floridas entwurzelt: 

Hurrikan „Michael“ ist immer noch gefährlich

Obwohl „Michael“ sich zu einem tropischen Sturm abschwächte, während er über das Zentrum von Georgia hinweg zog, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Heftiger Regen und starke Winde sind für den heutigen Donnerstag im Südosten der USA angesagt. In Georgia, North und South Carolina sowie Virginia wächst die Gefahr von Überflutungen, berichtet die „Washington Post“.

Auch Gebiete, die im vergangenen Monat wegen Hurrikan „Florence“ überflutet waren, sind wieder in Gefahr. In Florida, Georgia und Alabama sorgte „Michael“ zudem in etwa 288.000 Haushalten für Stromausfälle. Erst am Freitagmorgen soll der Hurrikan die Mittelatlantikregion verlassen.