In Kolumbien gibt’s in diesem Jahr wieder eine „Sex Island“

In Kolumbien gibt’s in diesem Jahr eine „Sex Island“

60 Frauen, eine Insel, eine Privat-Yacht, ganz viel Alkohol und andere Drogen – und noch mehr Sex: Das verspricht die „Love Island“ in Kolumbien. Der reisereporter über ein umstrittenes Urlaubsressort.

So bewerben die Veranstalter ihr Urlaubsressort im Video.
So bewerben die Veranstalter ihr Urlaubsressort im Video.

Foto: youtube.com/Sex Island (Screenshot)

Mahlzeiten, Alkohol, Drogen, Sex und Partys auf einer Luxus-Yacht all-inklusive: Keine Frage, die „Love Island“ ist eindeutig nicht jugendfrei. Vielmehr soll es auf einer Privatinsel, vermutlich an der Karibikküste Kolumbiens, vier Tage lang (14.-17. Dezember) heiß hergehen.

Eine Sex-Insel in Kolumbien mit 60 Prostituierten für 30 Männer

„Alle Frauen sind hier, um dir zu gefallen und dich wie einen König behandeln“, heißt es auf der Buchungswebsite. Und weiter: „Wenn Du eine besondere Fantasie hast, informiere die Gastgeber oder die Frauen und sie werden dafür sorgen, dass deinen Träume wahr werden.“

Alkohol und Frauen sind auf der „Sex Island“ all-inklusive.
Alkohol und Frauen sind auf der „Sex Island“ all-inklusive. Foto: youtube.com/Sex Island (Screenshot)

Tickets für die „Sex Island“ kosten 6.000 Dollar, also etwa 5.200 Euro

Für Männer gibt es 30 Tickets – zum stolzen Preis von je 6.000 Dollar (etwa 5.200 Euro). Dafür gibt es 60 Prostituierte auf der Insel, von denen jedem triebgesteuerten „Urlauber“ zwei Damen rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Am ersten Tag auf der „Sex Island“ soll es eine Live-Sex-Show geben, bei der alle Gäste sich hüllen- und hemmungslos kennenlernen, am zweiten Tag „30 Minuten im Paradies“ – was für die Veranstalter bedeutet: Eine halbe Stunde lang mit 16 Prostituierten rummachen.

Soweit, so umstritten. Denn: Die „Love Island“ gab es im vergangenen erstmals Jahr, damals mit dem fast identischen Programm und einem Werbeclip, der in Kolumbien hohe Wellen schlug.

Sergio Londoño Zurek, der Bürgermeister von Cartagena, informierte 2017 direkt Interpol. Ein solches Ereignis würde den guten Namen seiner Stadt ruinieren.

Ermittlungen wegen Zwangsprostitution, Interpol wurde eingeschaltet

Auch die Behörden schalteten sich damals ein, ermittelten kurzzeitig gegen die amerikanischen Veranstalter. Vorwurf: Zwangsprostitution und Menschenhandel. Aber die Veranstalter betonten: „Alle Frauen, die an der Veranstaltung teilnehmen, tun es freiwillig und sind volljährig.“

So sah die „Sex Island“ im vergangenen Jahr von oben aus.
So sah die „Sex Island“ im vergangenen Jahr von oben aus. Foto: youtube.com/Sex Island (Screenshot)

Jetzt gibt es deshalb ein Comeback des nicht jugendfreien Urlaubsressorts. Vor zwei Wochen wurde ein neuer Werbeclip hochgeladen, die Social-Media-Accounts reaktiviert. Wo genau die „Sex Island“ diesmal liegt, ist bisher nicht bekannt. Bei Twitter und Instagram nutzen die Veranstalter aber den Hashtag „#sexislandcartagena“…

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