Easyjet: Mit der App kannst du bald per Foto deine Reise buchen

Bei Easyjet kannst du bald per Foto Reisen buchen

Schon mal auf Instagram ein Foto von deinem Traumreiseziel gesehen, aber keine Ahnung gehabt, wo es liegt und wie du dort hinkommst? Dieses Problem will Easyjet mit der Funktion „Look and Book“ jetzt lösen.

Reisender macht ein Foto mit dem Smartphone vom Sonnenuntergang am Strand.
Anhand von Fotos deine Reisen buchen? Easyjet will möglich machen. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Nigel Tadyanehondo

Ein versteckter Bergsee mit stechend blauem Wasser, ein einsamer Sandstrand oder die bunten Häuser einer pittoresken Kleinstadt – wenn du beim Scrollen durch deinen Instagram-Feed auf solche Bilder stößt, geht es dir bestimmt wie uns: Du bekommst einen akuten Anfall von Fernweh.

Manche Schnappschüsse lassen das Reiseherz einfach doppelt so schnell schlagen. Um aber selbst an diese faszinierenden Orte zu reisen, ist oft ganz schön viel Recherche nötig: Wo genau wurde das Bild aufgenommen, welche Städte liegen in der Nähe, und wie kommst du verflixt nochmal dorthin? 

Easyjet macht’s möglich: Reisen per Bilderkennung buchen

Dieses Problem in Zeiten von Instagram hat auch die britische Billig-Airline Easyjet erkannt – und angeblich sogar eine Lösung dafür gefunden. 

In ihrer App verbindet die Fluggesellschaft mit der neuen „Look and Book“-Funktion nämlich eine Bildersuchmaschine mit einem Buchungssystem. Wie das funktioniert? Ein Video erklärt’s: 

Mit Instagram-Screenshots ans Traumreiseziel

In der App kannst du beispielsweise Screenshots hochladen, das System findet dann heraus, wo das Bild aufgenommen wurde und welche Flughäfen in der Nähe liegen. Über einen Button unter der Karte kannst du direkt zum Buchungssystem gelangen und deine Reise zu dem Aufnahmeort des Fotos buchen.

Digitalchef Daniel Young von Easyjet will mit der neuen Funktion neue Reiseziele und bisher unbekannte Urlaubsorte ins Rampenlicht rücken. Kleiner Haken: Die Funktion berücksichtigt dabei natürlich nur Reiseziele, die von Easyjet angeflogen werden, also rund 1.000 Orte in Europa, erklärt er gegenüber „Phocus Wire“. 

Der Bergsee, der Strand, die versteckte Gasse – all das muss in Zukunft kein unerreichbares Ziel bleiben. 

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