Evakuierungen: Hurrikan „Michael“ rast auf Florida (USA) zu

Evakuierungen: Hurrikan „Michael“ rast auf Florida zu

Gerade erst hat Hurrikan „Florence“ die Ostküste der USA mit voller Wucht getroffen, da erwartet sie schon der nächste tropische Wirbelsturm: „Michael“ soll am Nachmittag auf Land treffen – und ist noch stärker.

Bereits am Dienstag drückte Hurrikan „Michael“ Wasser in tief gelegene Gebiete in Pinellas County an der Westküste Floridas.
Bereits am Dienstag drückte Hurrikan „Michael“ Wasser in tief gelegene Gebiete in Pinellas County an der Westküste Floridas.

Foto: imago/ZUMA Press/Scott Keeler

Er wird als Monster bezeichnet: Der tropische Wirbelsturm „Michael“ wurde am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) zu einem Hurrikan der Kategorie 4 hochgestuft. Zum Vergleich: „Florence“, die Mitte September für schwere Schäden und Tote in den Bundesstaaten North und South Carolina sorgte, hatte die Stärke eines Hurrikans der Kategorie 3, bevor sie auf Land traf.

375.000 Menschen zur Evakuierung aufgerufen

„Michael“ soll am Mittwochnachmittag zwischen 15 und 18 Uhr (Ortszeit) in Panama City auf Land treffen, berichtet die amerikanische Zeitung „USA Today“. Die Küstenstadt ist ein Urlaubsort am Golf von Mexiko, der für seine weißen Sandstrände und Vergnügungsparks bekannt ist. Etwa 40.000 Menschen leben in der Stadt in Florida.

Das National Hurricane Center warnt, dass der Sturm noch stärker werden könnte, bevor er auf Land trifft. Zurzeit hat er Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern. „USA Today“ berichtet, dass „katastrophale Sturmfluten“ und „sintflutartige Regenfälle“ erwartet werden. Sie könnten die schlimmsten in der Geschichte Floridas werden.

Neben Florida haben auch Alabama und Georgia den Ausnahmezustand ausgerufen berichtet der Nachrichtensender „CBS News“. Der Gouverneur von Florida warnt Anwohner: „Dieser Sturm ist gefährlich und wenn Sie den Warnungen der Behörden keine Beachtung schenken, könnte er Sie umbringen“. 375.000 Menschen wurden zur Evakuierung aufgerufen.   

Das Auswärtige Amt warnt ebenfalls vor „Michael“: Reisende in der Region werden gebeten, die Entwicklung zu verfolgen und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten. 

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