Fast 500.000 Bundesbürger sind stolze Besitzer eines solchen Fahrzeugs – 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Auch wem die nicht unerheblichen Anschaffungskosten zu hoch sind, muss dennoch nicht auf das Reisevergnügen mit dem Wohnmobil verzichten. Denn es gibt inzwischen sehr gute Möglichkeiten, um Fahrzeuge zu mieten. Das ist in vielen Fällen sogar die wirtschaftlichere Alternative der Nutzung. 

Ferien mit dem Wohnmobil sind tatsächlich etwas Besonderes. Sie unterscheiden sich vom herkömmlichen Urlaub vor allem durch das, was das Wort Wohnmobil bereits ausdrückt: das "Mobil sein". Wohnmobil-Urlauber nehmen ihre Ferienwohnung quasi huckepack und können überall dort Halt machen, wo es gerade am schönsten ist. Das verleiht dem Urlaub eine einzigartige Flexibilität. Gerade wer in den Ferien möglichst viel sehen und erleben will, sich nicht in ein festes Standort-Korsett pressen lassen möchte und seine freien Tage gerne losgelöst von starrer Planung gestaltet, weiß dies zu schätzen. Wohnmobil-Urlaub lässt Zeit und Raum für Kreativität und Spontaneität. Vielen Wohnmobil-Reisen haftet ein Hauch von Abenteuer an.

Bulli auf Gebirgsstraße
Einfach losfahren und den Urlaub genießen. (Symbolbild) Foto: unsplash.com/livin4whell

Viele gute Gründe für das Wohnmobil 

Und praktisch sind Wohnmobil-Reisen auch. In größeren Fahrzeugen finden bis zu sieben Personen Platz. Ein "normaler" Familien-Urlaub mit Elternpaar und zwei Kindern ist also mit dem richtigen Wohnmobil kein Problem. Und neben den Reisenden selbst kann im Wagen alles mitgenommen werden, was man für die Reise braucht. Ideal zum Beispiel für Selbstversorger - insbesondere in Ländern, in denen Einkaufen und Essen im Restaurant teuer ist. Deshalb werden Wohnmobile für Ferien in Skandinavien oder in der Schweiz besonders gerne genutzt. Auch Haustiere können beim Wohnmobil-Urlaub einfach mit auf Reisen gehen, was sonst nicht selbstverständlich ist. Es gibt also viele gute Gründe für Urlaub mit dem Wohnmobil. 

Mieten statt kaufen – so rechnet sich der Wohnmobil-Urlaub 

Der große Wermutstropfen für "Wohnmobilisten" sind die Kosten – insbesondere die Anschaffungskosten. Für ein neues Wohnmobil sind 30.000 Euro die absolute Untergrenze bei der Anschaffung. Nach oben gibt es praktisch kaum eine Begrenzung, Luxus-Wohnmobile fangen ab etwa 100.000 Euro an. Wie teuer ein neuwertiges Wohnmobil ist, hängt wesentlich von der Größe und der Ausstattung an. Selbst für ältere gebrauchte Wohnmobile sind noch etliche tausend Euro fällig. Neben den laufenden Betriebskosten kommen noch die Kosten für Steuern und Versicherung hinzu. Das ist für ein Fahrzeug, das im Normalfall nur einige Wochen im Jahr unterwegs ist, ganz schön viel.

Bulli T1 am Strand
Mit dem Bulli direkt an den Strand – für viele der perfekte Urlaubsmoment. Foto: unsplash.com/ Caleb George
Kein Wunder, dass mancher daher vom Reisen mit dem Wohnmobil doch lieber Abstand nimmt. Doch das ist nicht nötig. Denn mit einem gemieteten Fahrzeug rechnet sich der Wohnmobil-Urlaub recht schnell. Das gilt gerade dann, wenn mehrere Personen zusammen verreisen. Das Mieten ist im digitalen Zeitalter kein Problem und mit entsprechenden Vermietungs-Portalen wie Campanda ganz einfach. Hier hat man sich ganz auf die Vermittlung von Wohnmobilen ausgerichtet. Mieter können sich das für ihre Reise passende Wohnmobil nach ihren Wünschen und Bedürfnissen aussuchen und entsprechend direkt online buchen. Gleichzeitig können Wohnmobil-Eigentümer ihre Fahrzeuge auf dem Portal zum Mieten anbieten und so für eine bessere Auslastung ihrer Fahrzeuge sorgen. Das Ganze funktioniert also wie ein virtueller Marktplatz. 
Wohmobil unterm Sternenhimmel
Einfach anhalten und den Sternenhimmel genießen – mit einem Camper kein Problem. (Symbolbild) Foto: pixabay.com/jill111

Keine Angst – auch Neulinge können mit dem Wohnmobil verreisen

Für Wohnmobil-Neulinge mögen die Abmessungen des Fahrzeugs manchmal etwas erschreckend wirken. Doch man gewöhnt sich schnell daran und findet sogar Spaß an der ungewohnten Fahrposition. Anfänger sollten sich zuerst auf großen Straßen einüben, ehe auch Innenstädte mit engeren Straßen befahren werden. Ein wichtiger Punkt ist die richtige Beladung des Fahrzeugs. Schweres Gepäck sollte möglichst unten und nahe der Achsen verstaut werden. Das verleiht dem Wohnmobil Stabilität. "Ungleichgewichte" sind möglichst zu vermeiden. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die Stellplatz-Regeln im jeweiligen Reiseland zu studieren. Das vermeidet unnötigen Ärger und garantiert ein ungetrübtes Reisevergnügen.