Drei Monate anstelle von nur 14 Tagen soll der Ausnahmezustand jetzt anhalten, den die Regierung von Jamaika am 23. September für die Polizeidirektionen Kingston Central, Kingston Western und Saint Andrew South ausgerufen hat.

Nachdem der Ausnahmezustand am vergangenen Sonntag hätte enden sollen, bestätigte das House of Representatives am Dienstag auf Anfrage des Premierministers die Verlängerung bis 7. Januar. 

Ausnahmezustand auch in Saint James Parish und Saint Catherine   

Der Minister sagte, die Maßnahme sei notwendig, weil es einen Zuwachs an Straftaten, auch durch Bandenkriminalität, in den Gemeinden der Polizeidirektionen gegeben habe. Das berichtet das karibische Magazin „Loop“. Sie befinden sich in der Hauptstadt Kingston und im Süden des Landkreises Saint Andrew, zu dem auch die Hauptstadt gehört.

Ende September hatte Jamaika wegen Schießereien und Morden zudem den Ausnahmezustand für den Landkreis Saint James Parish im Norden des Landes ausgerufen. Im Landkreis Saint Catherine North State galt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits der Ausnahmezustand.

Das Auswärtige Amt bittet Reisende insbesondere bei individuellen Reisen und Ausflügen umsichtig zu sein und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten.