Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, hat bei Präsident Donald Trump den Ausruf des Notstands für Florida beantragt. In mehreren Bezirken des US-Bundesstaates müssen Anwohner und Urlauber ihre Unterkünfte verlassen, Schulen bleiben geschlossen.

Florida bereitet sich auf die Ankunft von Hurrikan „Michael“ vor, der nur wenige Wochen nach Hurrikan „Florence“ auf die Ostküste der USA zusteuert. Am Montagabend wurde der Wirbelsturm in die Kategorie 1 mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 Kilometern pro Stunde hochgestuft. Bis er die USA erreicht, könnte er sich aber zu einem Hurrikan der Kategorie 2 entwickeln, so „CNN“.

Hurrikanwarnungen in den USA

Das National Hurricane Center hat Hurrikanwarnungen für die nordöstliche Golfküste herausgegeben. Das Zentrum des Hurrikans soll voraussichtlich am Mittwoch auf Land treffen und über den Landzipfel von Florida oder die ebenfalls in Florida gelegene Region Big Bend ziehen. 

In seinem weiteren Verlauf soll der Hurrikan Mittwochnacht und Donnerstag durch die südöstlichen US-Staaten, also Alabama, Georgia, North und South Carolina ziehen. Für die Carolina-Bundesstaaten und Florida warnt das Hurricane Center vor lebensgefährlichen Sturmfluten.

Hurrikan „Michael“ auch in Kuba und Mexiko spürbar

Auch Kuba und Mexiko werden in den kommenden Tagen die Auswirkungen des Hurrikans weiterhin zu spüren bekommen. Im Westen Kubas und im Nordosten der mexikanischen Yucatán-Halbinsel werden dem „Express“ zufolge starke Regenfälle und Sturmfluten erwartet.