Eine griechische Gewerkschaft, die Angestellte von Sehenswürdigkeiten und staatlichen Museen vertritt, ruft zum Streik auf. Am Donnerstag, 11. Oktober, sollen die Mitarbeiter ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen.

Wenn der Streik wie geplant stattfindet, werden die Akropolis und andere bei Touristen beliebte Orte in Griechenland am Donnerstag geschlossen sein.

Grund für den Streik: Transfers während der Euro-Rettungsaktion

Die Gewerkschaft kündigte den Streik am Donnerstag vergangener Woche an, berichtet die griechische Zeitung „Kathimerini“. Der Grund für den Streik: Während der Euro-Rettungsaktion übertrug die griechische Regierung öffentliches Eigentum in einen Privatisierungsfonds. 

Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Regierung die Transfers nicht aufgelistet hat. Der Kulturminister Griechenlands bestreitet die Vorwürfe, dass Sehenswürdigkeiten mit historischer oder archäologischer Bedeutung Teil der Besitztümer sind, die von dem Fonds kontrolliert werden.