Mallorca: Magaluf macht jetzt Schluss mit Partybooten

Mallorca: Magaluf macht Schluss mit Partybooten

Mit viel Lärm und Alkohol entlang der Küsten schippern? Damit ist auf Mallorca bald Schluss – zumindest in der Partyhochburg Magaluf. Darauf haben sich die Gemeinde und Bootsveranstalter jetzt geeinigt.

Partyboot vor Cala Rajada, Mallorca, Balearen, Spanien.
Feiern und fummeln auf dem Wasser sind vor der Küste von Magaluf bald passé. (Symbolfoto)

Foto: imago/imagebroker

Der Höhepunkt vieler Partyurlauber auf Malle ist für viele Einheimische – und ruheliebende Urlauber – ein ziemlicher Störfaktor. Die Rede ist von Partybooten, die mit lauter Musik und Gegröle die Buchten beschallen. Doch damit ist jetzt Schluss.

Keine Partyboote mehr vor der Küste von Magaluf

Am Anlegesteg von Magaluf haben Boote, auf denen sich die Gäste danebenbenehmen, bald nichts mehr verloren. Dazu gehören zügellose Trinkgelage, laute Musik und „sexuelle Spielchen“. Wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet, hat sich darauf am vergangenen Freitag das Rathaus von Calvià mit einem örtlichen Verband für Wasseraktivitäten geeinigt. 

Bereits vor einigen Wochen wurde auf der Baleareninsel ein Gesetzentwurf vorgelegt, der Meeresbewohner und Anwohner gleichermaßen vor Lärm und Schmutz der Boote schützen sollte. 

Mallorca will mehr „Qualitätstouristen“

Dem Verband gehören sechs Bootsveranstalter mit insgesamt zehn Booten an. Um auch andere mallorquinische Verbände mit Partybooten stärker einzugrenzen, soll der Steg besser kontrolliert werden. Dazu hat die Gemeinde ein neues Tor anfertigen lassen. Und wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Schlüssel abgeben und verliert die Berechtigung, in Magaluf anzulegen. 

Partybootverbot als Vorbild für andere Anleger auf den Balearen?

In diesem Monat endet auf Mallorca die Saison der Ausflugs- und Partyboote. Die strengeren Regeln für Feiern auf dem Wasser werden Urlauber voraussichtlich ab März 2019 so richtig zu spüren bekommen.

In einer Mitteilung des Rathauses von Calvià heißt es, die Maßnahme solle dazu beitragen, Magaluf als Reiseziel für Qualitätstourismus weiterzuentwickeln. Es könne außerdem als Vorbild für andere Anlegestellen auf den Balearen gelten.

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