Um 17.55 Uhr kollidierte der ICE 690 auf einem Streckenabschnitt in Mecklenburg-Vorpommern mit einer herabhängenden Oberleitung – und blieb mitten auf der ICE-Strecke liegen.

ICE kollidiert mit herabhängender Oberleitung

Aus Sicherheitsgründen musste die Bahn den Strom abstellen. Die Folge: Die Strecke Hamburg–Berlin musste in beide Richtungen über Uelzen umgeleitet werden, auch die Strecke Hamburg–Schwerin–Rostock war betroffen. Es kam zu Verspätungen von bis zu einer Stunde.

Bahnreisende zwischen Hamburg und Berlin im Zug eingesperrt

Die 700 Fahrgäste im Zug saßen währenddessen im Dunkeln und mussten dort für drei Stunden ausharren. Gegen 20 Uhr konnten sie in einen Ersatz-ICE umsteigen.