United Airlines: Notlandung in Sydney – zu wenig Kerosin im Tank

Zu wenig Kerosin! Flugzeug muss in Sydney notlanden

Weil das Kerosin einer United-Airlines-Maschine knapp wurde, musste das Flugzeug am Donnerstag in Sydney notlanden. Die Polizei sperrte Straßen rund um den Flughafen. Experten sagen: Das war kein Notfall.

Eine United-Airlines-Maschine im Anflug auf Richmond in British Columbia.
Eine United-Airlines-Maschine im Anflug auf Richmond in British Columbia.

Foto: imago/ZUMA Press/Bayne Stanley

180 Fluggäste und 14 Crewmitglieder waren an Bord der Boeing 787, als der Pilot der United-Airlines-Maschine am Donnerstag den Flughafen in Sydney anfunkte – dem Flieger aus Los Angeles drohte das Kerosin auszugehen.

Der Kerosinnotruf ist eine Vorsichtsmaßnahme

„Das Flugzeug durfte mit Vorrang landen, war aber nicht in Gefahr“, erklärt Peter Gibson, ein Sprecher der australischen Flugsicherheitsbehörde, dem amerikanischen Nachrichtensender „CNBC“. Es gebe eine internationale Richtlinie, die vorschreibe, dass Piloten einen Kerosinnotruf durchführen müssen, wenn die Tankanzeige ihres Fliegers auf Reserve steht.

„Für die Flugsicherung bedeutet der Notruf, dass es notwendig ist, den Flieger mit Vorrang landen zu lassen. Es bedeutet nicht, dass das Kerosin ausgeht. Es ist noch genug übrig, aber es ist eine Vorsichtsmaßnahme“, sagt der Sprecher.

Im Fall der Boeing von United Airlines hatten stärkere Gegenwinde dazu geführt, dass sie mehr Kerosin verbrauchte als geplant.

Auch wenn es sich bei dem Notruf nur um eine Vorsichtsmaßnahme handelte, hatte die Polizei in Sydney große Straßen rund um den Flughafen abgesperrt.

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