Die 335 Menschen an Bord der „Regina Seaways“ der dänischen Reederei DFDS sind am Dienstagabend sicher in Litauen angekommen. Auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda hatte ihre Reise kurzzeitig eine dramatische Wendung genommen, die Hauptmaschine der Fähre hatte einen schwerwiegenden Ausfall erlitten. 

Keine Verletzten auf der „Regina Seaways“

Dabei entwickelte sich starker Rauch, der das automatische Sprinklersystem im Maschinenraum auslöste, teilt die Reederei auf ihrer Website mit. Schiffe der litauischen Marine und ein Militärhubschrauber eilten zu Hilfe, nachdem der Maschinenausfall mitten auf der Ostsee den Feueralarm ausgelöst hatte.

Die Situation konnte glücklicherweise aber unter Kontrolle gebracht werden. Die Fähre konnte aus eigener Kraft nach Klaipeda fahren. Dort kam sie um etwa 22 Uhr (Ortszeit) am vergangenen Dienstag an, wie ein Sprecher der Reederei dem reisereporter mitteilte.

Die Passagiere fuhren nach der Ankunft direkt weiter

Keiner der Passagiere erlitt Verletzungen oder musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Reederei habe den Passagieren, die ihr Ziel mit fünf Stunden Verspätung erreichten, angeboten, auf dem Schiff oder in Hotels zu übernachten.

Da die meisten mit ihrem Pkw auf der Fähre unterwegs waren, wollten aber alle weiterfahren, so der Sprecher.

Die Art des Schades und bis wann er behoben werden kann, ist noch nicht bekannt. Reisende, die eine Überfahrt auf der Fähre gebucht haben, wurden vom Kundenservice kontaktiert. Da keine Saison ist, konnten die Fahrgäste, die gestern nach Klaipeda fahren wollten, auf einer anderen Fähre untergebracht werden, die später fuhr.