Bombenalarm am Flughafen Rom: Polizei sprengt Koffer mit Kokosnüssen

Flughafen Rom: Polizei sprengt Koffer mit Kokosnüssen

Große Aufregung am Flughafen in Rom: Ein verdächtiger Koffer führte am vergangenen Montag zur Schließung eines Terminals. In dem Koffer war aber nicht etwa eine Bombe – nein, er enthielt Kokosnüsse.

So eine Sauerei – die Polizei ließ den Koffer nach der Sprengung einfach liegen.
So eine Sauerei – die Polizei ließ den Koffer nach der Sprengung einfach liegen.

Foto: twitter.com/Ned Donovan

Lange Schlangen gab es am Montag in einem Terminal des Fiumicino Airports Leonardo da Vinci in Rom – und mittendrin ein gesprengter Koffer voller Kokosnüsse. Ja, richtig: Die italienische Polizei sprengte einen Koffer, der ihr verdächtig vorgekommen war, mitten im Terminal.

Zehn Meter entfernt von der Sprengung standen wartende Fluggäste

„Sie sprengten etwas, von dem sie dachten, es sei eine Bombe, mitten im Flughafen, während etwa zehn Meter entfernt Menschen standen. Und als der Koffer zerstört war, lief die Polizei einfach davon und hinterließ die Sauerei den Putzkräften“, schrieb Ned Donovan, der Zeuge des Vorfalls wurde, auf Twitter.  

Donovan fand die Geschehnisse lustig: „Es gab so vieles an dem Vorfall, das mich amüsierte und mir gleichzeitig so typisch italienisch vorkam“, schreibt er. Der britischen Zeitung „The Independent“ erzählte er, dass der Vorgang etwa 15 Minuten dauerte.

„Die Polizei ließ niemanden mehr in den Sicherheitsbereich, und niemand durfte mehr ins Terminal hinein. Aber die Menschen, die bereits drinnen waren, wurden einfach dort gelassen und liefen herum“, berichtet er.

Auf Twitter schrieb er nach dem Vorfall: „Großartig, die italienische Polizei hat gerade einen Koffer voller Kokosnüsse gesprengt und den römischen Flughafen jetzt wieder geöffnet.“

Der Flughafen teilte der römischen Zeitung „Roma Today“ mit, dass es sich bei der Sprengung um einen üblichen vorsorglichen Check der Polizei gehandelt habe, die den unbeaufsichtigten Koffer kontrollierte. 

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