„Aida Prima“: 300 Urlauber erkranken auf Kreuzfahrt an Norovirus

„Aida Prima“: 300 Norovirus-Erkrankte auf Kreuzfahrt

Die Passagiere buchten die „Perlen am Mittelmeer“ – was bis zu 300 von ihnen bekamen, war jedoch ein fieser Magen-Darm-Infekt: Norovirus-Alarm auf der „Aida Prima“! Ein Arzt wurde eingeflogen, Urlauber sind sauer.

Auf der „Aida Prima“ infizierten sich bis zu 300 Passagiere mit dem Norovirus. (Symbolfoto)
Auf der „Aida Prima“ infizierten sich bis zu 300 Passagiere mit dem Norovirus. (Symbolfoto)

Foto: imago/Hoch Zwei Stock/Angerer

Von Mallorca nach Korsika, Rom, Florenz und Barcelona – die Aida-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ mit der „Aida Prima“ klingt traumhaft. Doch diesmal wurde sie für bis zu 300 Passagiere ein Albtraum.

Norovirus-Infektionen auf Aida-Kreuzfahrt im Mittelmeer

Das berichtet einer der Passagiere gegenüber der „Bild“. Seinen Schilderungen zufolge hätten die Busse auf Ausflügen „immer wieder“ anhalten müssen, weil „sich Passagiere übergeben mussten“. Da nur zwei Ärzte an Bord des Aida-Schiffs waren, sei extra ein weiterer Mediziner eingeflogen worden.

„Aida Prima“: Passagier erhebt Vorwürfe gegen die Reederei

Weiter berichtet der Mann, dass die Erkrankten „drei Stunden in einer Schlange warten“ mussten und „danach noch einmal vier bis fünf Stunden auf dem Zimmer“, bevor ein Arzt sie behandelte. „Der Arzt hatte zwei Minuten Zeit und hat Zäpfchen verteilt“, sagt der anonyme Urlauber der Zeitung.

Für alle Passagiere gab es einen Kabinenbrief. Darin hieß es unter anderem: „Das erhöhte Auftreten von viralen Magen-Darm-Infekten während dieser Reise hat uns dazu veranlasst, vorsorglich präventive Maßnahmen zu treffen.“

Es folgen Erklärungen zu Reinigungsprozessen und die Bitte, sich regelmäßig die Hände zu waschen und Desinfektionsmittel zu benutzen. Mit den Worten „Mit Ihrer Unterstützung können wir so wirksam vorbeugen und Sie können Ihren Urlaub voll und ganz genießen“ endet der Brief.

Urlauber berichtet: Erkrankte mussten in ihren Kabinen bleiben

Davon könne, so der Urlauber gegenüber der „Bild“, für die Erkrankten nicht die Rede sein. Denn sie, behauptet er, mussten in ihren Kabinen bleiben, durften nicht in die Restaurants oder auf die Decks.

Zurück in Mallorca, mussten alle Gäste früher von Bord – für eine gründliche Reinigung des Schiffs.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite