Die indonesischen Behörden hatten es bereits befürchtet: Die Zahl der Toten nach den Erdbeben und dem Tsunami auf Sulawesi hat die Tausendermarke geknackt und ist auf 1.347 angestiegen. Die Regierung von Zentralsulawesi rief am vergangenen Sonntag einen vierzehntägigen Notstand vom 28. September bis zum 11. Oktober aus, so die „Jakarta Post“.

Heftige Nachbeben erschüttern indonesische Inseln

Weiterhin erschüttern zahlreiche Nachbeben Sulewesi und umliegende Inseln. In der Nacht zum heutigen Dienstag kam es etwa 25 Kilometer nördlich von Palu zu einem Beben der Stärke 5,2. Am Donnerstagmorgen bebte die Erde auf der Insel erneut. Und im Süden von Indonesien verzeichnete die United States Geological Survey (USGS) ein Beben der Stärke 6.

Deutsche Urlauber überleben Tsunami

Derweil herrscht in Palu weiterhin Ausnahmezustand. Lebensmittel und Benzin werden knapp, Tausende Menschen verstopfen mit Autos und Motorrollern die Straßen beim Versuch, die Region zu verlassen. Das berichtet „CNN“. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Farang“ schreibt, befanden sich zum Zeitpunkt des Tsunamis auch einige deutsche Urlauber in der Gemeinde Donggala. Sie sollen laut Agenturberichten aber unversehrt geblieben sein.