Keine Wiedereröffnung: „The Beach“ bleibt geschlossen

Keine Wiedereröffnung: „The Beach“ bleibt geschlossen

Die Maya-Bucht auf Ko Phi Phi Leh bleibt geschlossen. Eigentlich sollte der Traumstrand dort – bekannt aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio – im Oktober wieder öffnen. Wir sagen dir, was da los ist.

Der Strand der Maya-Bucht auf Ko Phi Phi Leh bleibt weiterhin menschenleer.
Der Strand der Maya-Bucht auf Ko Phi Phi Leh bleibt weiterhin menschenleer.

Foto: imago/Travel-Stock-Image

Wenn du auch schon immer einmal die Unterwasserwelt der weltbekannten Maya-Bucht beim Schnorcheln erkunden wolltest, musst du dich gedulden – auf unbestimmte Zeit. Denn die berühmte Bucht auf der Insel Ko Phi Phi Leh in Thailand bleibt vorerst geschlossen. Und das, obwohl sie ab Juni eigentlich nur für vier Monate gesperrt bleiben sollte.

Horden von Touristen haben die Maya-Bucht schwer beschädigt

Der Grund: Das Ökosystem der Bucht soll Zeit erhalten, um sich vollständig zu erholen. Denn es wurde in den vergangenen Jahren durch Horden von Touristen auf Tagestouren schwer geschädigt.

Die Bucht ist unter anderem sehr bekannt bei Touristen, weil dort der Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde.

Kinobesucher weltweit konnten die traumhafte Kulisse mit ihrem türkisblauen Wasser, weißem Sandstrand und Korallenriffen auf der Leinwand bewundern. Kein Wunder also, dass die Maya-Bucht ein gut besuchter Sehnsuchtsort für viele Reisende in Thailand ist.   

Doch die Korallenriffe sind beschädigt und die Erholungsmaßnahmen scheinen noch nicht geholfen zu haben. Zwar haben Experten der thailändischen Nationalparkbehörde Bäume und Korallen gepflanzt, aber das Ökosystem hat sich in den ursprünglich vorgesehenen vier Monaten Schließung noch nicht erholt.

Tourismusvertreter protestieren gegen die weitere Schließung von „The Beach“

Deshalb haben Thailands Behörden beschlossen, die Bucht ab 1. Oktober bis auf Weiteres zu schließen, so lange nämlich, bis das Ökosystem in seinen Normalzustand zurückkehrt sein wird, berichtet die thailändische Zeitung „Bangkok Post“. Touranbieter sind davon natürlich wenig begeistert.

Und auch der Ko-Phi-Phi-Tourismusclub protestiert: Die weitere Schließung der Maya-Bucht würde den Tourismus auf der ganzen Insel und in der gesamten Provinz Krabi treffen, sagte Wattrapol Chanthararo, der Leiter des Clubs, gegenüber der „Bangkok Post“.

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