Reisesicherheit: In diesen Ländern ist im Oktober Vorsicht geboten

Reisesicherheit: Hier ist im Oktober Vorsicht geboten

Ob Wahlen oder Jahrestage – in mehreren Ländern stehen in diesem Monat einige Veranstaltungen mit Konfliktpotenzial an. Der reisereporter gibt einen Überblick, wann du wo lieber vorsichtig sein solltest.

Tausende Demonstranten nehmen an einem Marsch in Managua, Nicaragua, teil.
Tausende Demonstranten nehmen an einem Marsch in Managua, Nicaragua, teil. Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Nicaragua ab.

Foto: imago/Agencia EFE/Jorge Torres

Das Auswärtige Amt hat einige Sicherheitshinweise aktualisiert, die Reisende vor allem im Oktober beachten sollten. Gründe sind neben bereits länger andauernden Unruhen auch anstehende Wahlen oder Jahrestage.

Wo du im Oktober aufpassen musst: 

Malediven: Unruhen vor der Amtsübergabe an den neuen Präsidenten

Auch wenn die Präsidentschaftswahlen am 23. September relativ friedlich verliefen, warnt das Auswärtige Amt zu Vorsicht bei Reisen auf die Malediven. Bis zur Amtsübergabe an den neuen Präsidenten am 17. November dieses Jahres sollten Reisende besonders in der Hauptstadt Malé Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden. 

Nicaragua: Gefahr wegen gewalttätiger Demonstrationen

Auch von nicht erforderlichen Reisen nach Nicaragua wird derzeit abgeraten. Seit April dieses Jahres kommt es immer wieder zu teils gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierung, bei denen bislang Hunderte Menschen ums Leben kamen. 

Nachts solltest du hier nicht mehr auf die Straße gehen, längere Überlandfahrten solltest du mit Vorsicht planen. Außerdem empfiehlt das Auswärtige Amt, sich über Reise- und Sicherheitshinweise in den Medien auf dem Laufenden zu halten und Menschenansammlungen zu meiden. 

Kamerun: Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober

Zwischen dem 22. September und dem 22. Oktober, wenn die Wahlergebnisse spätestens verkündet werden sollen, gilt es, in Kamerun besondere Vorsicht walten zu lassen. In diesem Zeitraum soll die Kriminalität erhöht sein.

Reisende sollten außerdem auf öffentlichen Plätzen, in internationalen Einrichtungen oder an touristischen Sehenswürdigkeiten besonders aufmerksam sein, da ein erhöhtes Anschlags- und Entführungsrisiko für Reisende aus westlichen Ländern besteht. Auch für Kamerun rät das Auswärtige Amt, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.

Weitere Wahlen im Oktober 2018

Auch in Lettland (6.), Bosnien-Herzegowina (7.), Brasilien (7. und 28.), Bhutan (18.), Afganistan (20.) und Irland (26.) werden neue Staatsoberhäupter gewählt. 

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