Erst wenige Wochen ist es her, dass Taifun „Jebi“ eine Spur der Verwüstung in Japan hinterließ, jetzt droht durch Taifun „Trami“ ein ähnliches Schicksal. Nationale Fluggesellschaften mussten mehr als 1.000 Flüge absagen und in der Metropolregion Tokio stehen alle Züge still, während der Taifun unaufhaltsam auf die japanischen Hauptinseln zuhält. 

Taifun „Trami“ forderte bisland mehr als 50 Verletzte

In mehreren Bezirken warnt die Katastrophenschutzinformation vor starken Regenfällen und Überschwemmungen. Mindestens 51 Menschen in Okinawa und Kagoshima wurden bisher in dem Sturm verletzt, berichtet der Nachrichtensender „NHK“. Ein Mann habe beispielsweise schwere Schnittwunden erlitten, als ein Fenster seines Hauses im Sturm zerbarst.

Urlauber in Japan sollten sich informiert halten

Reisenden wird empfohlen, rechtzeitig bei den Fluggesellschaften oder Bahnunternehmen zu überprüfen, ob ihre Verbindungen ausfallen. „NHK“ gibt einen Überblick über Seiten verschiedener Behörden, die englischsprachige Warnungen für betroffene Regionen herausgeben. 

Das Auswärtige Amt rät deutschen Urlaubern in den betroffenen Gebieten, sich über die lokalen Medien zu informieren und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten. Taifun „Trami“ könne Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde erreichen. Es würden starke Niederschläge und Wellenhöhen bis zu 13 Meter vorhergesagt, es sei mit starken Schäden zu rechnen.