Die nächsten Tage solltest du an der griechischen Mittelmeerküste nur auf die Straße gehen, wenn es absolut notwendig ist. Das empfiehlt der Zivilschutz in Griechenland seit Freitagmorgen, berichtet „Wetter Online“. Denn Sturmtief „Zorbas“ kreist über dem Mittelmeer.

Am Samstag soll der Mittelmeersturm auf Griechenland treffen. Am meisten gefährdet sind die Halbinsel Peloponnes und die beliebte Urlaubsinsel Kreta, sagt der Wetterdienst. Jügsten Vorhersagen zufolge soll das Auge des Wirbelsturms die Südküste von Peloponnes zwischen 15 Uhr und 18 Uhr am Samstagnachmittag erreichen, berichtet „Greek City Times“.

Wirbelsturm „Zorbas“ bringt Regel und Sturm

Orkanböen von etwa 120 Kilometern pro Stunde sind angekündigt, örtlich sollen sie auch über 140 Kilometer pro Stunde erreichen. Bis zu sieben Meter hohe Wellen soll es geben, 200 Liter Regen pro Quadratmeter könnten in nur wenigen Tagen niederprasseln

Griechenland: Fähren zwischen Festland und den Inseln fallen aus

Schon am Donnerstag wüteten starke Stürme in Griechenland. Hunderte Bäume sind umgestürzt, in vielen Stadtteilen Athens fiel für mehrere Stunden der Strom aus. Der Fährverkehr wurde in den meisten Orten lahmgelegt. Ein Schiff geriet wegen der hohen Wellen in eine deutliche Schieflage. Auch bereits im Hafen ankernde Boote haben Probleme, wie dieses Video zeigt:

Reisenden wird empfohlen, sich bei der Hafenbehörde oder bei ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig zu informieren, ob ihre geplante Verbindung stattfindet.

Medicane: Hurrikan über dem Mittelmeer

„Zorbas“ ist ein hurrikanähnlicher Wirbelsturm, wird aber als Medicane bezeichnet. Solche Stürme entstehen, wenn über dem noch warmen Mittelmeer große Wassermassen verdunsten und sich große Gewitterwolken bilden. Böen können weit über 120 Kilometer pro Stunde erreichen und werden von starken und lang anhaltenden Regenfällen begleitet.