Japan: Taifun „Trami“ voraussichtlich ähnliche Route wie „Jebi“

Taifun „Trami“ zieht auf „Jebis“ Spuren durch Japan

Die Küsten der ersten kleinen Inseln werden von hohen Wellen überrollt, während Taifun „Trami“ weiter nach Norden Richtung japanische Hauptinseln zieht. Der Sturm könnte dann noch einmal stärker werden.

Satellitenbild von Taifun „Trami“ über dem Pazifik. Der Sturm nimmt Kurs auf Japan.
Satellitenbild von Taifun „Trami“ über dem Pazifik.

Foto: imago/ZUMA Press/MODIS

In der Nacht zu Samstag (Ortszeit) soll „Trami“ die südjapanischen Ryukyu-Inseln nordöstlich von Taiwan erreichen, das Zentrum des Taifuns soll die Inselgruppe westlich passieren. Allein auf der größten Insel der Kette, Okinawa, leben 1,4 Milionen Menschen. Da die Inseln aber generell gut auf Taifune vorbereitet sind, wird hier ein relativ geringer Schaden erwartet.

Taifun „Trami“ bringt heftige Regenfälle und Sturm

In weiten Teilen des Landes sollen am Samstag zwischen 150 und 300 Milimeter Regen fallen, vereinzelt sogar bis zu 500 Milimeter. Wie „CNN“ berichtet, werde „Trami“ voraussichtlich am Sonntag die japanischen Hauptinseln Kyushu und Honshu erreichen. Damit sei er der fünfte Taifun, der seit Juli die Hauptinseln treffe.

Zwischenzeitig galt „Trami“ als Supertaifun der Kategorie 5, mittlerweile wurde er auf die Kategorie 2 herabgestuft. Bevor der Taifun auf das japanische Festland trifft, könnte er aber wieder stärker und dann in Kategorie 3 eingestuft werden. 

„Trami“ schlägt vermutlich ähnliche Route wie Taifun „Jebi“ ein

Neben heftigen Regenfällen soll der Taifun mit Windgeschwindigkeiten zwischen 175 und 185 Kilometern pro Stunde über Japan hinwegfegen. „Channel News Asia“ vergleicht die Route von „Trami“ mit der des Taifuns „Jebi“, der Anfang September durch Japan pflügte.

Auch die japanische Hauptstadt Tokio wappnet sich für Starkregen, wird aber vermutlich nicht direkt von dem Sturm getroffen werden. 

Erst vor wenigen Wochen richtete Taifun „Jebi“ Verwüstung in Japan an, er galt als stärkster Sturm der letzten 25 Jahre im Land. Zudem wurde Japan in diesem Sommer von extremer Hitze und Erdbeben gebeutelt.

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