Im Westen von Griechenland herrschen derzeit angenehme Temperaturen. Das Klima ist aber nicht nur für die zweibeinigen Einheimischen und Urlauber perfekt, sondern auch für die achtbeinigen. Denn Insekten bieten die warmen Tage ideale Bedingungen für die Fortpflanzung. In der Stadt Etoliko nimmt das mittlerweile monströse Ausmaße an.

(Wer eine Spinnenphobie hat, sollte ab hier lieber nicht weiterlesen.)

Griechische Küste von 300 Meter langem Spinnennetz bedeckt

Aufgrund der idealen Wetterbedingungen haben sich die Mücken an der Küste vermehrt, diese sind eine Delikatesse für Spinnen. Auch für Tetragnatha- oder Streckerspinnen, die ihre Netz über eine Länge von 300 Metern entlang der Küste von Etoliko gesponnen haben. Wie die lokale Nachrichtenseite „News It“ berichtet, baut diese Spinnenart die riesigen Nester, um sich zu paaren. Dafür sind die Feuchtigkeit, die Wärme und die Nahrung perfekte Voraussetzungen.

Ein griechischer Fotograf teilte auf Facebook mehrere Fotos des Riesen-Spinnennetzes:

Ob der Anblick nun faszinierend oder furchterregend ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Dem Fotografen zufolge soll besonders der Osten der Bucht von Etoliko betroffen sein. Die Einheimischen sagen, sie hätten so etwas in ihrer Stadt noch nie zuvor gesehen.

Die Spinnen sind ungefährlich

In dem Spinnennetz sitzen wahrscheinlich Hunderte Spinnen, die Achtbeiner sind für Menschen allerdings ungefährlich. Das Netz ist aber trotzdem ganz schön unheimlich.