Jet2-Flugzeug muss in Frankreich notlanden – weil der Pilot krank wird

Pilot krank: Flugzeug muss in Frankreich notlanden

Ein Flugzeug der Airline Jet2 musste auf dem Weg von Girona nach East Midlands in Frankreich notlanden. Einer der Piloten fühlte sich krank. Der Billigflieger musste deshalb spontan für Ersatz sorgen. 

Ein Flieger der britischen Billig-Airline Jet2.
Ein Flieger der englischen Billig-Airline Jet2 musste über dem Ärmelkanal umkehren. (Symbolfoto)

Foto: imago/ZUMA Press/Nicolas Economoux

Piloten sind natürlich auch nur Menschen. Dass sie aber, genau wie die Passagiere, plötzlich krank werden könnten, wollen wir uns lieber nicht vorstellen. Erst recht nicht, wenn wir gerade im Flugzeug sitzen. Bei einem Flug der Billig-Airline Jet2 ist jüngst aber genau das passiert.

Pilot mitten im Flug erkrankt

Das Flugzeug war um kurz nach 11 Uhr am gestrigen Dienstag in Girona (Spanien) gestartet und sollte um 12.30 Uhr in East Midlands (England) landen. Einer der Piloten fühlte sich jedoch nicht wohl und löste einen „generellen Notfall“ aus. Die Jet2-Boeing landete im französischen Rennes zwischen. 

Kranker Pilot: Jet2 fliegt einen Bereitschaftspiloten ein

Eine Sprecherin der Airline sagte der britischen „Sun“, dass der Flug LS612 aus Sicherheitsgründen umgeleitet worden sei, da sich einer der Piloten unwohl gefühlt habe. Ein Bereitschaftspilot sei nach Rennes geflogen, um die Passagiere schnellstmöglich nach England zu bringen. 

Jet2 ist eine britische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Leeds. Zum Streckennetz gehören auch Städte in Deutschland, etwa Berlin, Kön und München

Kranker Pilot: Bekommen Passagiere eine Entschädigung?

Falls sich durch ein erkranktes Crewmitglied dein Flug um mindestens drei Stunden verspätet, hast du übrigens Anspruch auf Entschädigung. Krankheitsfälle gelten nämlich nicht als „höhere Gewalt“. Das erklärt das Portal „Flug verspätet“. 

Die Fluggäste des Jet2-Flugs könnten, falls sie mit drei oder mehr Stunden Verspätung am East Midlands Airport gelandet sind, zwischen 250 und 400 Euro Schadensersatz geltend machen. Bei Flügen ab 3.500 Kilometer außerhalb der EU wären gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung sogar 600 Euro drin. 

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