Zunächst hieß es, Supertaifun „Trami“ könnte die Hauptstadt Taiwans, Taipeh, direkt treffen. Aktuelle Vorhersagen gehen nun aber davon aus, dass der Wirbelsturm einer für die Bevölkerung weniger gefährlichen Route zwischen Taiwan und Japan folgen könnte. So oder so: Die betroffenen Gebiete müssen sich gegen extreme Regenfälle und starke Stürme wappnen.

„Trami“ ist ein Supertaifun der Kategorie 4 oder 5

Am Freitag oder Samstag soll der Taifun höchstwahrscheinlich Taiwan erreichen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 270 Kilometern pro Stunde enspräche er dann einem Supertaifun der Kategorie 4 oder 5. Wie „CNN“ berichtet, befand sich der Wirbelsturm am Montagabend nahe der Philippinen, wo er stetig an Kraft gewann. Der „Washington Post“ zufolge soll „Trami“ in nur 24 Stunden von einem Tropensturm zu einem Taifun der Kategorie 4 gewachsen sein.

Ein Video zeigt eindrücklich, wie sich das Auge des Taifuns sprunghaft vergrößert:  

Meteorologen prognostizieren, Supertaifun „Trami“ werde Richtung Westnordwest weiterziehen und dann nach Norden abbiegen – wann genau, ist aber noch unklar. Den aktuellen Vorhersagen zufolge soll der Sturm Nord- und Zentraltaiwan sowie die japanischen Ryukyu-Inseln treffen. 

Nach „Mangkhut“ wird Asien vom nächsten Supertaifun bedroht

Der Sturm kommt nur wenige Tage, nachdem Taifun „Mankghut“ als heftigster Sturm in die Geschichte Hongkongs einging und zahlreiche Todesopfer auf den Philippinen forderte. Die Philippinen werden von diesem Supertaifun wohl verschont, nach Japan und Taiwan könnte er gen Shanghai weiterziehen. Dann aber deutlich abgeschwächt.