Vor 24 Jahren ging zum ersten Mal eine Boeing 777-200 in die Luft. Seither hat das Flugzeug mit der Kennung B-HNL auf 20.519 Flügen etwa 50.000 Flugstunden hinter sich gebracht. Jetzt ist es Zeit für den Ruhestand.

Ihr letzter Flug brachte sie zu einem Flugzeugfriedhof in Arizona. Das ist aber nicht so traurig, wie es zunächst klingt. Denn die Ruhestätte ist zugleich Touristenattraktion und Museum. 

Flugzeugfriedhof: Tausende Quadratkilometer für stillgelegte Flugzeuge

Bauer Boeing und die Airline Cathay Pacific, für die das Flugzeug zuletzt im Dienst war, gaben die Spende bekannt. Das Pima Air and Space Museum liegt in Tuscon im US-Bundesstaat Arizona. Auf etwa 320 Quadratkilometern werden rund 3.000 Flugzeuge ausgestellt. 

Der Flugzeugfriedhof in Arizona wird The Boneyard genannt, dort stehen insgesamt etwa 3000 Maschinen.
Der Flugzeugfriedhof in Arizona wird The Boneyard genannt, dort stehen insgesamt etwa 3000 Maschinen. Foto: imago/ZUMA Press

Zudem wird das Gelände durch die Abstellfläche der 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group und die Monthan Air Force Basis erweitert. Beide gehören zwar nicht zum Pima, dieses organisiert jedoch auch hier Besichtigungstouren. 

Flugzeugfriedhof als gebührendes Ende für die weltweit erste Boeing 777

Die Boeing 777-200 hatte ihren Jungfernflug am 12. Juni 1994 und war mehrere Jahre als Testflugzeug im Betrieb, bis sie 2000 die Flotte von Cathay Pacific erweiterte. „Als weltweit erste 777 hat die B-HNL einen sehr speziellen Platz in der Geschichte unserer Airline und für die kommerzielle Luftfahrt“, sagt Cathay-Pacific-CEO Rupert Hogg.

Daher freue man sich, dass sie bald Flugzeugfans in Arizona Freude bereiten werde. Auch Boeing-CEO Kevin McAllister betont, Cathay sei immer eine Art Botschafter für das Unternehmen gewesen, da die Airline maßgeblich zum Design des Fliegers beigetragen hätte.