„Fabienne“ würde es in sich haben, sagte der Deutsche Wetterdienst bereits am Freitag voraus, bevor das Sturmtief über Deutschland hinwegfegte. Und er behielt leider recht. In Süd- und Mitteldeutschland entwurzelte der Sturm Bäume, viele Straßen waren blockiert, wie Twitter-Bilder zeigen:

Verletzte und Beeinträchtigungen im Bahnverkehr durch „Fabienne“

Polizeidirektionen in den betroffenen Gebieten teilten mit, dass es mehrere Verletzte gab. In der Oberpfalz in Bayern wurden zum Beispiel neun Personen verletzt. Im Landkreis Bamberg erlag eine Frau ihren Verletzungen.

Die Deutsche Bahn meldete zahlreiche Störungen im Fernverkehr, die den Bahnverkehr teilweise auch heute noch einschränken.

Diese Fernverkehrsstrecken der Deutschen Bahn sind zurzeit noch beeinträchtigt:

  • Nürnberg–Stuttgart (voraussichtlich den ganzen Tag)
  • Nürnberg–Regensburg (Fernzüge, die die Strecke passieren, werden teilweise umgeleitet)
Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Deutschen Bahn.

Sturm „Fabienne“ verursacht Flugausfälle am Frankfurter Flughafen

Auch der größte deutsche Flughafen blieb von den Auswirkungen des Sturms nicht unberührt. Am Sonntagnachmittag mussten am Frankfurt Airport mehr als ein Dutzend Flüge annulliert werden, darunter Flüge der Lufthansa nach London, Paris und Valencia. 

Der Flughafen Frankfurt informiert Reisende am heutigen Montag, dass aufgrund dessen am heutigen Montag mit erhöhtem Reiseaufkommen gerechnet werde. „Heute reisen weitaus mehr Passagiere als üblich über den Flughafen Frankfurt“, heißt es auf der Website. Passagiere sollten mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal sein, da es zu längeren Wartezeiten am Check-in und an den Kontrollstellen kommen könne.

Sturm erreicht Orkanböen von bis zu 137 Kilometern pro Stunde

Der Wetterkanal „Kachelmannwetter“ berichtet, dass „Fabienne“ Windböen von bis zu 137 Kilometern pro Stunde verursachte. Diese stärkste Orkanböe wurde in Würzburg gemessen. Verbreitet erreichten die Böen 90 bis 100 Kilometer pro Stunde. Neben entwurzelten Bäumen kam es auch zu Schäden an Gebäuden.