Autofreier Tag: Hier darf man eh nie fahren

Autofreier Tag: Hier darf man eh nie fahren

In vielen europäischen Städten müssen Autos heute stehen gelassen werden. Die Straßen gehören den Fußgängern und Fahrradfahrern. Der reisereporter zeigt dir Orte, die generell immer autofrei sind.

Der Kaiserdamm in Berlin – ohne Autos.
Der Kaiserdamm in Berlin – ohne Autos.

Foto: imago/POP-EYE

Es ist der Abschluss der „Europäischen Woche der Mobilität“, viele Städte und Regionen in Europa bieten am heutigen Samstag Aktionen rund um das Thema an und verbieten zugleich das Autofahren. Es gibt in Europa aber auch Fleckchen, an denen Autos grundsätzlich das ganze Jahr über verboten sind. Der reisereporter stellt einige davon vor: 

Juist, Langeoog und Hiddensee

Hier müssen Autos auf Festland geparkt werden. Die zu Niedersachsen gehörenden Inseln Juist und Langeoog sind autofrei. Erlaubt sind nur Fahrräder, Pferdekutschen und zum Teil Elektroautos. Feuerwehr, Rettungsdienste und Ärzte im Einsatz sind natürlich ausgenommen von der Regel.  

Auch die Ostseeinsel Hiddensee erlaubt keine privaten Kraftfahrzeuge. Es gibt allerdings einen Linienbus, der die Ortschaften verbindet. 

Auf der Insel Langeoog bringen einen Pferde von einem zum anderen Ort.
Auf der Insel Langeoog bringen einen Pferde von einem zum anderen Ort. Foto: imago stock&people

Hydra

Auch die Insel Hydra vor Griechenland ist komplett autofrei. Esel erfüllen hier die Aufgabe des Transports. Besonderheit ist zudem, dass es fast ausschließlich Tagestouristen gibt. Hotels? Fehlanzeige. Diskotheken? Ebenfalls. Pools, Satellitenschüsseln, Leuchtreklamen? Passen nicht in das historische Stadtbild und werden deshalb auch nicht erlaubt. 

Die gerichische Insel Hydra ist autofrei und lehnt fast alles Moderne ab.
Die gerichische Insel Hydra ist autofrei und lehnt fast alles Moderne ab. Foto: imago/ZUMA Press/Eurokinissi

Koločep und Dubrovnik

Kroatien hat gleich zwei autofreie Spots: die Insel Kolocep und die bei Touristen beliebte historische Altstadt von Dubrovnik sind frei von Verkehrslärm und Gestank. Das allerdings nur bedingt freiwillig. Die Hauptstraße der gute zwei Quadratkilometer großen Insel ist schlicht zu schmal für Autos. Und auch die Altstadt von Dubrovnik mit den kleinen Gassen, die Unseco-Weltkulturerbe ist, bietet sich nicht gerade für den normalen Verkehr an. 

Die Altstadt von Dubrovnik ist nur für Fußgänger zugänglich.
Die Altstadt von Dubrovnik ist nur für Fußgänger zugänglich. Foto: imago/Pixsell

Bergamo

Die venezianischen Stadtmauern um Bergamos Altstadt sind ebenfalls Unesco-Weltkulturerbe, sie messen insgesamt fünf Kilometer und umschließen den autofreien Bereich. Um die Kirchen, Museen und das Rathaus dort zu sehen, müssen sich Besucher also zu Fuß aufmachen. 

Die Altstadt von Bergamo ist von einer Stadtmauer umringt.
Die Altstadt von Bergamo ist von einer Stadtmauer umringt. Foto: imago/robertharding

Giethoorn

Als Venedig des Nordens wird gern mal Giethoorn bezeichnet. Die Ortschaft in den Niederlanden besteht aus Grachten statt befestigten Straßen. Über die Wasserwege führen zahlreiche hübsche Holzbrücken. Die Häuser haben zumeist Reetdächer und süß zurechtgemachte Gärten.  

Giethoorn in den Niederlanden wird auch Venedig des Nordens genannt.
Giethoorn in den Niederlanden wird auch Venedig des Nordens genannt. Foto: imago/blickwinkel

Serfaus

Die Gemeinde Serfaus liegt in Tirol. Mit etwa 500 Metern oberhalb des Inntales ist das Dorf Serfaus beliebtes Ziel von Wintersportlern. Von einem großen Parkplatz vor dem Ort führt eine seilzugbetriebene Luftkissenbahn, die Dorfbahn, in den Ortskern. Private Autos? Gibt es hier nicht, dafür gute Luft. 

Nach Serfaus kommt man mit der Dorfbahn, das Auto bleibt auf einem Parkplatz vor dem Ort.
Nach Serfaus kommt man mit der Dorfbahn, das Auto bleibt auf einem Parkplatz vor dem Ort. Foto: imago/Peter Widmann

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