Während der Regenzeit muss in Thailand mit einem erhöhten Aufkommen von Denguefieber-Erkrankungen gerechnet werden. Laut dem Centrum für Reisemedizin sind in diesem Jahr bereits etwa 55.000 Infektionen gemeldet worden, 69 Menschen sind an der Krankheit gestorben. 

Rekordzahl der Dengueerkrankungen in Thailand

Betroffen ist vor allem die Region um die Hauptstadt Bangkok und der Süden des Landes. Im vergangenen Jahr hat es 50.000 Erkrankungen und 59 Todesfälle gegeben – und schon diese Zahlen waren so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. 

Denguefieber: Keine Impfung oder Therapie

Das Denguefieber, auch Siebentagefieber genannt, ist eine Infektion mit dem Denguevirus und wird durch den Stich von Mücken übertragen. Die Symptome ähneln denen einer Grippe, es kann aber auch zu inneren Blutungen oder einem Schock kommen – beides ist potenziell tödlich. Es gibt keine Impfung oder medizinische Therapie, mit denen das Virus bekämpft werden könnte. In den ländlichen Gebieten Thailands besteht zudem immer auch das Risiko einer Malariaansteckung.