Oktoberfeste in Deutschland: Wo ist die Maß Bier am günstigsten?

Oktoberfeste in Deutschland: So teuer ist die Maß

Es ist ja bereits guter Brauch, dass zum Start der alljährlichen Oktoberfeste die Bierpreise für eine Maß erhöht werden – da bildet dieses Jahr kein Ausnahme. Am teuersten ist die Maß standesgemäß in München.

Fabian Wenck
Die Maß Bier auf den deutschlandweit stattfindenden Oktoberfesten ist wieder teurer geworden.
Die Maß Bier auf den deutschlandweit stattfindenden Oktoberfesten ist wieder teurer geworden.

Foto: imago/Photocase

Wer hat Lust auf ein kleines, kühles Bier zu moderaten Preisen? Wer jetzt „hier“ schreit, ist auf den Oktoberfesten, die ab diesem Wochenende an vielen Stellen Deutschlands starten, wohl nicht richtig. Erstmals wird der Preis für die Maß Bier die 11-Euro-Marke knacken – allerdings nur auf der Münchner Wiesn.

Oktoberfest: Wie viel kostet 2018 eine Maß Bier?

Hier kostet die Maß im Paulaner- und im Löwenbräu-Festzelt sowie im Marstall und der Käfer-Wiesn-Schänke stolze 11,50 Euro. 2017 scheuten die Wirte die 11-Euro-Marke noch. Am „günstigsten“ ist die Wiesn-Maß mit 10,70 Euro im Wirtshaus Schichtl. Im Durchschnitt hat sich das Festbier auf der Wiesn um 3,57 Prozent zum Vorjahr verteuert, heißt es auf „Oktoberfest.de“.

Oktoberfest wird nicht nur in München gefeiert

Damit kostet das günstigste Bier auf der Münchner Wiesn nur 10 Cent weniger als das teuerste Bier auf den anderen Oktoberfesten in Deutschland. In Berlin nämlich – beim „Oktoberfest an der Zitadelle Spandau“ – kostet die Maß 10,80 Euro.

Bierpreise beim Oktoberfest in Dresden am günstigsten

Auf der Stuttgarter Wasen musst du für das teuerste Bier 10,50 Euro hinblättern. Am günstigsten wird die Maß Bier in Dresden beim „Oktoberfest an Bord“ mit 8 Euro. Auf der Wandsbeker Wiesn in Hamburg kostet sie laut „5vorflug.de“ glatte 10 Euro. Auf dem Leipziger Oktoberfest kostet sie 9,50 Euro, auf der Hannover-Wiesn bist du mit 9,60 Euro dabei.

Oktoberfest: Preise fürs Bier steigen, Softdrinks werden billiger

Gegen den Trend entwickeln sich auf der Münchner Wiesn die Preise für nicht alhoholische Getränke. Diese sind im Schnitt um ein paar Cent günstiger als noch im Vorjahr. Vielleicht eine Aufforderung an potenzielle Bierleichen, zwischendurch auch mal alkoholfrei unterwegs zu sein?

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