Während in Deutschland für wenige Tage der Sommer zurückkommt, rüstet sich das Vereinigte Königreich für eine stürmische und nasse Woche. Besonders im Norden und Westen des Landes sollen in den kommenden Tagen die Auswirkungen von Sturmtief „Ali“ spürbar sein – nur wenige Tage, nachdem Ex-Hurrikan „Helene“ über das Land fegte. 

Warnung vor Sturm und Regenfällen am Mittwoch und Donnerstag

Der britische Wetterdienst Met Office hat für die kommenden zwei Tage Sturmwarnungen herausgegeben. Zwischen 9 Uhr und 18 Uhr werden am morgigen Mittwoch starke Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 128 Stundenkilometern in Küstenregionen und bis zu 120 Stundenkilometern im Inland erwartet – schuld daran ist Tief „Ali“. Daher kann es zu Stromausfällen sowie Behinderungen im Zug-, Flug- und Autoverkehr kommen. 

Besonders betroffen sollen Nordirland, der Norden von England und der Süden von Schottland sein. Am Donnerstag werden dann starke Regenfälle für den Westen Englands erwartet. Dadurch steigt das Risiko für überflutete Straßen, Häuser und Geschäfte sowie für Behinderungen bei Bussen und Zügen. 

Für den Süden des Landes ist dagegen warmes Wetter angekündigt, mit sonnigen Tagen und Temperaturen um die 25 Grad.

Was bedeutet der Sturm für Reisen nach England?

Bisher haben die Fluggesellschaften Ryanair, Easyjet, Jet2, Tui und British Airways dem „Express“ zufolge noch keine Flugstreichungen angekündigt. Die britische Zeitung rechne aber damit, dass sich das im Laufe des Tages ändern werde. 

Reisende sollten sich rechtzeitig über ihre Flugverbindungen informieren und vor Ort über die lokalen Medien zur Lage auf den Straßen auf dem Laufenden halten.