Hurrikan „Florence“ war nie gefährlicher als jetzt

Hurrikan „Florence“ war nie gefährlicher als jetzt

Die Fluten steigen und steigen. Seit Donnerstag lässt „Florence“ Wassermassen auf North und South Carolina niederregnen. Die Küstenstadt Wilmington ist abgeschnitten. Die Zahl der Toten stieg auf 17.

Ein Mann verlässt sein Haus in North Carolina wegen der Überflutungen durch Hurrikan „Florence“.
Ein Mann verlässt sein Haus in North Carolina wegen der Überflutungen durch Hurrikan „Florence“.

Foto: imago/ZUMA Press/Travis Long

Auch am Sonntag ließ der zum Tropensturm herabgestufte Hurrikan „Florence“ weiter Wassermassen über North Carolina und den Osten von South Carolina herabregnen. Die Fluten beschädigen Zehntausende Häuser und füllen weiterhin die Flüsse in der Region. Und: Es drohen noch schlimmere Überflutungen.

Die Zahl der Todesopfer stieg auf 17

Bis zu 100 Zentimeter Regen maß der nationale Wetterservice der USA seit Donnerstag in einigen Gebieten North Carolinas. Mehr als 900 Personen mussten vor den Fluten gerettet werden, die Zahl der Todesopfer von „Florence“ ist auf 17 angestiegen. 15.000 Menschen befinden sich in Schutzräumen.

Viele der Rettungen fanden im Küstenort Wilmington statt. Der Ort ist derzeit nur noch mit dem Boot oder über den Luftweg zu erreichen. In einem niedrig gelegenen Ortsteil steht das Wasser drei Meter hoch. Bilder auf Twitter zeigen die überfluteten Straßen der Stadt:

Die Pegel der Flüsse in North Carolina steigen weiter

Und die Pegel der Flüsse steigen weiter. Ihren Höchststand sollen sie erst am heutigen Montag oder sogar erst am Dienstag (Ortszeit) erreichen. „Der Sturm war nie gefährlicher, als er jetzt ist“, sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper, dem amerikanischen TV-Sender „CNBC“. 

Bereits jetzt hat „Florence“ den Rekord an Gesamtregenmenge, die je ein Hurrikan nach North Carolina gebracht hat, gebrochen. Hurrikan „Floyd“ brachte es auf 61 Zentimeter Regen. Durch den Hurrikan kamen 1999 56 Menschen ums Leben.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite